Solidaritätskomitee Schweitzergarde

Weg mit der fristlosen Kündigung von Gottfried Schweitzer/Baui!

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Die Woche vom 11. bis 17. August


Kündigung bei Rückkehr aus der Ferienfreizeit

12

Aug

Di

Fristlose Kündigung und absolutes Hausverbot für Gottfried Schweitzer

Am 12.08.08 erhält Gottfried Schweitzer, der seit der Gründung des Bauspielplatzes Friedenspark („Baui“) vor über 30 Jahren dort als Pädagoge arbeitet, seine fristlose Kündigung und Hausverbot überreicht - ohne Begründung. Gegenüber dem Betriebsrat erklärt die Geschäfts­führung der JugZ gGmbH, Träger des Baui: Ein Strahler, der seit vielen Jahren im Außenbereich den Platz beleuchtet, sei zerstört worden und unter gewissen Umständen hätte sich da ein Kind tödlich verletzen können.

Zum Bericht über die Kündigung...


13

Aug

Mi

Kündigung bei Rückkehr aus der Ferienfreizeit

Gründung des Solidaritätskomitees „Schweitzergarde“

Am folgenden Abend, dem 13.08., treffen sich über 100(!) empörte Leute, diskutieren über die angegebenen sowie die eigentlichen Hintergründe für die Kündigung und gründen das „Solidaritätskomitee Schweitzergarde“. Für den folgenden Montag wird ein erstes Organisationstreffen anberaumt.


15

Aug

Fr

Spontane Transparentaktion auf dem Eierplätzchen

Transparentaktion auf dem Eierplätzchen

Auf dem Eierplätzchen werden Protesttransparente aufgehängt, um die Öffentlichkeit auf den Skandal um die Kündigung von Gottfried Schweitzer hinzuweisen.


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Mitteilung an die Presse

Betr.: außerordentliche Sitzung des Aufsichtsrates der Jugendzentren Köln gGmbH am 29.08.2008

Der Aufsichtsrat der Jugendzentren Köln gGmbH hat sich in einer außerordentlichen Sitzung von der Geschäftsführung der Jugendzentren umfassend informieren lassen und die Sachlage intensiv beraten.

Unter Abwägung der Interessen aller Betroffenen hat die Geschäftsführung einen Lösungsvorschlag unterbreitet, der zunächst aber noch der weiteren Abklärung und Prüfung bedarf.

Wir sind zuversichtlich, bald zu einem für alle Seiten zufriedenstellenden Ergebnis zu gelangen.

Um möglichen Missverständnissen vorzubeugen: der Fortbestand des „Bau“ ist nicht gefährdet und war es auch zu keinem Zeitpunkt.

Köln, 29.08.2008

Der Aufsichtsrat der Jugendzentren Köln gGmbH