Die Woche vom 08. bis 14. September

08
Sept
Mo
Treffen der „Schweitzergarde“
Themen des Abends sind die Bewertung von Protestmarsch und Übergabe der Unterschriften in der vergangenen Woche sowie die Vorbereitung auf die Güteverhandlung am 19.09. Es gilt, in dieser Woche noch einmal den Stadt-Anzeiger, die Rundschau, den Aufsichtsrat und die Geschäftsführung mit Nachdruck auf unsere Forderung aufmerksam zu machen!
09
Sept
Di
Beirat lässt sich von Gottfried Schweitzer informieren
Auf einer Sondersitzung des Beirats Jugendzentren der Bezirksvertretung Innenstadt lassen sich die Beiratsmitglieder ausführlich und detailliert von Gottfried Schweitzer informieren: Nicht nur über die Hintergründe und alle Details seiner Kündigung, sondern auch über die Lage in anderen Jugendzentren.
10
Sept
Mi
Währenddessen...
Markus Beisicht, Chef von Pro NRW und Pro Köln, will Gottfried Schweitzer vom Amtsgericht Opladen verbieten lassen zu sagen, er habe „Angehörige der Waffen-SS in Strafverfahren verteidigt“ – das hatte Schweitzer aber nie behauptet – was zur Überraschung aller auch ein von Beisicht selbst benannter Zeuge bestätigte. Nicht gerichtlich kann und will Beisicht gegen die zahlreichen Feststellungen Schweitzers vorgehen wie „Markus Beisicht – Ausländerfeind und Volksverhetzer!“ oder: „Verteidiger von Ruhm und Ehre der Waffen-SS“, oder kurz „Verteidiger der Waffen-SS“ (Beisicht verteidigte die Durchführung einer entsprechenden Kundgebung vor dem Bundesverfassungsgericht); ungeahndet darf man auch weiter erklären, dass „Beisicht eine klammheimliche Freude empfinden würde, wenn Moscheen brennen würden“... Das Urteil wird am 24.09. verkündet.
11
Sept
Do

Gottfried Schweitzer und die deutsche Wirtschaft
Vom Arbeitsamt erhält der vorübergehend arbeitslose Schweitzer ein Angebot: Als Ausbilder von Jungmanagern bei der „Fortbildungsakademie der Wirtschaft“ in Düsseldorf...
12
Sept
Fr
Bezirksvertretung Innenstadt: Klatsche für die Geschäftsführung
Gottfried Schweitzer bekommt Post von der Bezirksvertretung Innenstadt:
„Sehr geehrter Herr Schweitzer,
die politischen Mitglieder des Beirats der Jugendzentren Köln gGmbH empfehlen der Geschäftsleitung, die Kündigung Ihnen gegenüber zurückzunehmen und Sie bei Gewährung der vollen Bezüge solange von der Arbeit freizustellen, bis ein Schlichtungsgremium einen Lösungsvorschlag erarbeitet hat. In das Schlichtungsgremium sollen nur solche Personen entsandt werden, die von beiden Seiten akzeptiert werden. Dieser Vorschlag dient dazu, weiteren Schaden von der Einrichtung abzuwenden.
Diese Empfehlung wurde mehrheitlich von den politischen VertreterInnen im Beirat verfasst.“
Die Schweitzergarde meint: Der Empfehlung, die Kündigung zurückzunehmen, stimmen wir voll zu. Sie ist unhaltbar. Aber warum soll er dann freigestellt werden? Warum soll Schweitzer vom Baui ferngehalten werden? Das fragten wir uns schon bei dem Angebot der Geschäftsführung vom 26.08., Schweitzer könne sofort wieder arbeiten – aber in einem anderen Jugendzentrum...
