Die Woche vom 22. bis 30. September
22
Sept
Mo
Treffen der „Schweitzergarde“
Die Schweitzergarde trifft sich wie jeden Montag um 19 Uhr. Dieses Mal geht es darum, Chancen und Risiken des momentan laufenden Einigungsversuchs zwischen Gottfried Schweitzer und der Geschäftsführung der JugZ gGmbH zu diskutieren.
Die intensive und auch kontroverse Diskussion endet in der gemeinsamen Entscheidung, zunächst auf den angekündigten Vorschlag der Geschäftsführung zu warten, der spätestens am Samstag vorliegen soll.
23
Sept
Di
„StadtRevue“ berichtet über Gottfried Schweitzer und die Schweitzergarde
Die „StadtRevue“ berichtet in ihrer aktuellen Oktober-Ausgabe über den Protest gegen Gottfried Schweitzers Kündigung. Kauft euch ein Exemplar!
Der gute Mensch vom Bauspielplatz
Wegen einer defekten Lampe wurde Gottfried Schweitzer der Job beim Bauspielplatz Friedenspark gekündigt. Jetzt geht die Südstadt für den 62-jährigen Pädagogen auf die Straße.
Für ihn sei die Einheit von Wort und Tat wichtig, sagt Gottfried Schweitzer. Nicht nur reden, sondern auch machen, das versuche er zu vermitteln. Ganz erfolglos sind seine Bemühungen anscheinend nicht gewesen. Unter den rund 100 Menschen, die lautstark vor dem Gebäude der Jugendzentren Köln gGmbH (JugZ) protestieren, sind nicht wenige aktuelle oder ehemalige Baui-Kinder. »Wir wollen unseren Gottfried wieder«, steht auf den Transparenten. [...]
Den ganzen Artikel auf der Webseite der „StadtRevue“ lesen...
24
Sept
Mi
Pro NRW-Chef Beisicht verliert Prozess gegen Schweitzer
Wie kurz berichtet: Beisicht wollte mit einer einstweiligen Verfügung Gottfried Schweitzer stoppen, der ihn bei seinen Infoständen in Leverkusen als "Ausländerfeind", "Volksverhetzer", "Verteidiger der Waffen-SS" usw. ständig und ausdauernd laut bezeichnet hatte - immer wenn Beisicht versuchte, Passanten anzusprechen oder Flugblätter zu verteilen. Das Amtsgericht Leverkusen gab heute sein Urteil bekannt: Der Antrag auf eine einstweilige Verfügung wird zurückgewiesen, man kann Beisicht weiter so bezeichnen, und Beisicht trägt sämtliche Kosten des Verfahrens.
25
Sept
Do
26
Sept
Fr
Solidaritätskonzerte in Köln und Bonn
Guts Pie Earshot und Strings intemporal geben Solidaritätskonzerte für Gottfried Schweitzer in Köln und Bonn.
Den Überschuss aus den Einnahmen stellen die Bands Gottfried als Prozesskostenhilfe zur Verfügung.
28
Sept
So
Bis heute...
...will die Geschäftsführung der JugZ gGmbH durch ihren Anwalt ein akzeptables Angebot präsentieren, das - wie in der „Großen Runde“ am 18.09. vereinbart - eine Weiterbeschäftigung Gottfried Schweitzers unter „veränderten Rahmen- und Vertragsbedingungen“ ermöglichen soll. Dort hatte die JugZ-Geschäftsführung zugesagt, Schweitzer innerhalb von 10 Tagen durch ihren Anwalt ein Angebot vorzulegen. Die Schweitzergarde hat den jetzigen Stand der Entwicklungen auf ihrem wöchentlichen Treffen am vergangenen Montag intensiv diskutiert und ist sehr gespannt auf die Konditionen des Angebots, und ob es geeignet ist, den seit über einem Monat anhaltenden Protest zu beenden, der mittlerweile mehr als 4.000 Unterstützer hat.
Genaueres gibt's morgen auf dem Treffen der „Schweitzergarde“, wie immer um 19 Uhr im Batik-Museum in der Mainzer Straße 21a!
29
Sept
So
Das Angebot der Geschäftsführung: Eine Provokation!
Gottfried Schweitzer hat ein Angebot erhalten, das sein Anwalt aber als völlig unzureichend sofort abgelehnt hat. Während Schweitzer von dem Rechtsanwalt von Frau Groß (Geschäftsführerin) dringend gebeten wurde, dieses Angebot geheim zu halten, hat Frau Groß selber die wesentlichen Bestandteile in einer breiten Information bereits vor einer Woche veröffentlicht: Schweitzer soll nur eine halbe Stelle erhalten, als "Kulturbeauftragter" aus dem Team des Baui und damit aus der Kinder- und Jugendarbeit herausgehalten werden, und spätestens nach einem Jahr sowieso auf die Straße gesetzt werden. Dazu kommen dann noch weitere Einschränkungen, die jede selbständige Arbeit unmöglich machen sollen.
Die Schweitzergarde begrüßt es deshalb einhellig, dass Gottfrieds Anwalt dieses Angebot zurückgewiesen hat.
Die Schweitzergarde wird auf ihrem nächsten Treffen eine Reihe von konkreten Maßnahmen festlegen, dieses Vorgehen der Geschäftsführung breit anzuprangern. Alle waren sich einig: Die fristlose Kündigung muss vom Tisch - ohne wenn und aber!
