Solidaritätskomitee Schweitzergarde

Weg mit der fristlosen Kündigung von Gottfried Schweitzer/Baui!

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August/September


Demo vor der Jugz

Erfolg: Die 3 fristlosen Kündigungen sind vom Tisch! Skandal: „Bestrafung“ von G. Schweitzer: Neues Hausverbot + Versetzung! Erfolg: Arbeitsgericht erklärt am 4.8. Versetzung für rechtswidrig! Erneuter Skandal: Geschäftsführung tritt am 17.8. Urteil mit Füssen: Erneute Versetzung!

Die Geschäftsführung der JugZ gGmbH akzeptierte Ende März das Urteil des Arbeitsgerichtes vom 20.1.2009 (1. und 2. Kündigung sind haltlos) und zieht die 3. fristlose Kündigung zurück, in dem Wissen, dass sie auch damit vor Gericht keine Chance hätte.

Jetzt könnte Ruhe einkehren? Falsch vermutet. Die Geschäftsführung der JugZ provoziert erneut: Nicht der, der zu Unrecht jemand fristlos gekündigt hat, wird bestraft, sondern umgekehrt: der Zu Unrecht Gekündigte wird abgestraft: Die Geschäftsführung spricht G. Schweitzer ein erneutes Hausverbot für den Baui aus, versetzt ihn nach Kalk, und verweigert jede Mediation/Supervision!

Dagegen formiert sich breiter Widerstand - mit einem Höhepunkt, dem Solifest mit 1000 Besuchern - siehe "Was bisher geschah - Mai":

  • Am 4.August traf das Arbeitsgericht eine eindeutige Entscheidung - siehe unten: Gottfried muss sofort auf den Baui zurück!

    Erneuter Skandal: Geschäftsführung tritt am 17.8. Urteil mit Füssen: Erneute Versetzung! Wir fordern:

  • Sofortige Zurücknahme des erneuten Hausverbots!
  • Weiterbeschäftigung von Gottfried Schweitzer auf dem Baui!
  • Durchführung einer Mediation mit dem Team!
  • Und nirgends steht geschrieben, dass nur der OB seinen Hut nehmen muss: Die Verantwortlichen für die unrechtmäßigen Kündigungen und „Strafmaßnahmen“ müssen zur Rechenschaft gezogen werden!


  • />

    30

    Sep

    Mi

    Spektakel

    vor dem Technischen Rathaus (Deutz) - Sitz der Dezernentin -

    um 15 Uhr fand das erste öffentliche Trbunal statt, auf dem Severinskirchplatz das zweite. An Hunderte von interessierten Bürgern wurden Infos verteilt, das Urteil - siehe Film nebenan - wurde begeistert begrüßt... bau Zelt 2

    Anklicken: Hier das neue Info zum Runterladen, kopieren und verteilen vom 30.9.09


    28

    Sep

    Mo


    Größere Kartenansicht

    Arbeitsgericht:

    Verhandlung gegen die Strafversetzung nach Chorweiler - gegen die Mißachtung des Urteils vom 4.8. (siehe unten)
  • Montag, den 28. September, 8.45 Uhr öffentliche Verhandlung Empörung bei den 20 Zuschauern:

    Das Arbeitsgericht vertagte seine Entscheidung auf den 5. März 2010!

  • Dagegen gab es breiten Protest - siehe die Aktionen zum 30.9.

    In Kürze folgt aber die Verhandlung über die Zwangsvollstreckung des Urteils vom 4. August!


  • 4

    Aug

    Di

    Arbeitsgericht:
  • G. Schweitzer ist zu Unrecht versetzt und muss wieder auf dem Baui arbeiten -
  • das Hausverbot ist aufzuheben -
  • schallende Ohrfeigen für die JugZ-Geschäftsführung
  •  Arbeitsgericht am 20.1.

    Über 25 Schweitzergardisten unterstützten G. Schweitzer bei der heutigen Verhandlung vor dem Arbeitsgericht -

    Auszug aus der Pressemitteilung des Arbeitsgerichts:

    "Klage des Sozialpädagogen Gottfried Schweitzer auf Aufhebung des Hausverbots und gegen die Versetzung in die Abenteuerhallen Köln-Kalk stattgegeben. ...

    Dieser Klage hat die 16. Kammer des Arbeitsgerichts Köln in ihrer heutigen Sitzung stattgegeben."

    Auszug aus dem Protokoll der Sitzung:

    "....Am Schluss der Sitzung wurde nach geheimer Beratung und in Abwesenheit der Parteien und ihrer Vertreter folgendes Schlußurteil verkündet: 1. Es wird festgestellt, dass die Versetzung des Klägers (= G. Schweitzer) vom 30.03.2009 rechtsunwirksam ist. 2. Die Beklagte (= Geschäftsführung JugZ) wird verurteilt, den Kläger im Umfang seiner Altersteilzeit zu ansonsten unveränderten arbeitsvertraglichen Bedingungen als Mitglied im Team des Bauspielplatzes Friedenspark zu beschäftigen. 3. Die Beklagte wird verurteilt, das dem Kläger unter dem 30.03.2009 erteilte Hausverbot aufzuheben....

    Arbeitsgericht Köln, Urteil vom 4. August 2009, 16 Ca 6535/08."

    Herzlichen Glückwunsch Gottfried!!! Und herzlichen Glückwunsch ebenso an alle, die den Baui und ihn in vieler Form unterstützt haben!

    Über weitere Einzelheiten und was jetzt passieren wird, informieren wir in Kürze weiter.


    Logo Und ein interessantes Interview in der NRhZ:

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14168


    Gottfried Schweitzer auf dem Edelweißpiraten-Festival im Juni 2008

    17

    Aug

    Mo

  • Erneuter Skandal:
  • Bei seinem Dienstantritt am 17. August erklärt die Geschäftsführung, dass sie Gottfried zwar nicht mehr in Kalk weiterarbeiten lassen wolle, aber auch nicht auf dem Baui. Sie versetzte ihn nach Chorweiler!
  • mit der Begründung: Das liege näher an seinem Wohnort, da seien nette Leute (waren in Kalk auch!), und:
  • Das Team des Baui wolle nicht mehr mit ihm zusammen arbeiten - eine eher faule Ausrede: Denn noch im Oktober, 2 Monate nach der 1. Kündigung, bot die JugZ Gottfried an, ihn weiter auf dem Baui beschäftigen zu wollen - da hatte das Team gar nichts dagegen...

    Allerdings nur für ein 3/4 Jahr und auf halber Stelle - deshalb lehnte Gottfrieds Anwalt damals zu Recht ab.

    Gottfrieds Rechtssekretär beantragte jetzt umgehend

    1. Zwangsvollstreckung. Da wird jetzt beantragt, dass für jeden Tag, an dem die Geschäftsführung der JugZ diesem Urteil zuwider handelt, von dem Gericht ein Zwangsgeld festgesetzt wird, das den Betrag von 100.000,- Euro nicht unterschreiten sollte, - ersatzweise Zwangshaft der Geschäftsführerin Almut Gross.

    2. Klage gegen die Versetzung

    Die erneute Versetzung ist aus den verschiedensten Gründen Unrecht - von denen nur einer derjenige ist, dass das Urteil des Arbeitsgerichts mißachtet wurde.

    Ferner wird Klage eingereicht werden, dass die Geschäftsführung inzwischen zigtausende Euros der Jugendhilfe für sinnlose Verfahren verpulvert: Sie soll zur Rechenschaft gezogen werden! Schon für viel kleinere Summen wurden heuzutage Leute - auch bei der JugZ - fristlos gefeuert! <


  • Leitsätze der „Schweitzergarde“

    Die Schweitzergarde

    • fordert, dass die fristlose Kündigung von Gottfried Schweitzer und das Hausverbot sofort aufgehoben werden;
    • lässt zu diesem Zweck jeden in der Schweitzergarde gleichberechtigt mitarbeiten
    • ist überparteilich und weltanschaulich offen;
    • tagt öffentlich und stimmt über gemeinsame Aktionen demokratisch ab;
    • ist finanziell unabhängig, führt eine eigene Kasse und kontrolliert sie durch Kassenprüfer;
    • wählt ein Sprecherteam, das ihre Arbeit koordiniert.


    Sprechergruppe der „Schweitzergarde“

    • Karin Stein
    • Elisabeth Sachse-Wirtz
    • Sven Labitzke
    • Ernst Herbert
    • Alle erreichbar unter der E-mail der Schweitzergarde; der letztere wohnt in der Lüttringhauser Str. 2 in 51103 Köln.


    Mehr als 39.000 !!! Leser...

    ...haben sich in den letzten Wochen auf www.schweitzergarde.de über die Kündigung von Gottfried Schweitzer und die Aktionen der „Schweitzergarde“ informiert! Stay tuned!