Solidaritätskomitee Schweitzergarde

Weg mit der fristlosen Kündigung von Gottfried Schweitzer/Baui!

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Solidaritäts-Erklärungen

Hier sammeln wir die in den letzten Wochen eingegangen Solidaritäts-Erklärungen. Bekunde auch DU deine Unterstützung: Maile uns unter schweitzergarde@web.de oder nutze das Gästebuch!


Montagsdemo Köln c/o Lisa Höchtl Heinrich Bützler Str. 2 51103 Köln Lisahoechtl@t-online.de

Lieber Gottfried, liebe Schweitzergarde,

Wir finden es genau richtig, dass ihr gegen Gottfrieds Versetzung in die Abenteuerhalle Kalk und gegen das erneute Hausverbot protestiert. Die JugZ hat zwei Prozesse gegen Gottfried verloren und die dritte Klage zurückgezogen, trotzdem beschuldigt sie Gottfried in IhremVersetzungsschreiben weiterhin des unverantwortlichen Umgangs mit Kindern und Jugendlichen. Den Betroffenen Eltern, Jugendlichen und Kindern werden keine Gründe genannt, warum Gottfried den Bauspielplatz verlassen muss und warum er das Haus nicht mehr betreten darf. Gottfried ist für viele dieser Menschen eine Vertrauensperson – ein Vertrauen, das sich über viele Jahre herausgebildet hat, und nun müssen die Jugendlichen und die Eltern und Kinder zusehen, wie mit Gottfried umgegangen wird. Damit auf jeden Fall weiter geschwiegen wird, darf er das Haus nicht mehr betreten. Die JugZ versucht, die Jugend mit diesem Klima von Feigheit und Ohnmacht zu prägen. Das soll ihr nicht gelingen! Deshalb stehen wir auf Eurer Seite. Außerdem fragen wir uns, ob das Konzept der Abenteuerhalle Kalk die Jugendpolitik der Zukunft werden soll. Wo Jugend von der Stadt bespaßt werden soll, ohne pädagogischen Auftrag. Wie es scheint, hat die Jugend keine Lust dazu – oder kein Geld – jedenfalls wirkt es dort eher menschenleer. Wir finden es eine Verschwendung von Gottfrieds Fähigkeiten, ihn dort einzusetzen. Um Fahrrad zu fahren, brauchen die Jugendlichen Gottfried nicht! Wir sind der Meinung, die Stadt hat unser Geld nicht zu verschwenden. Der dritte Grund ist, dass wir nicht akzeptieren, wie mit einem Angestellten der JugZ umgegangen wird, der jahrzehntelang seinen Auftrag gegenüber der Jugend erfüllt hat und großes Ansehen genießt. Die JugZ versucht erneut, das Opfer ihrer Mobbing-Attacken zum Täter zu machen!

Auf der Montagsdemo am 6. April auf der Domplatte von den Teilnehmern verabschiedet.

PS: Das Thema Gottfried Schweitzer, Baui und JugZ wurde nicht zum ersten Mal diskutiert – die Montagsdemo hat einen kleinen Beitrag dazu geleistet, diese Sauerei in Köln bekannt zu machen! /p>

Danke an die Schweitzergarde und die breite Solidaritätsbewegung! Ein kleiner Teilerfolg ist erreicht! Weiter so!

Früher hatte die Geschäftsführung der JugZ schon interessante Vorschläge in den Raum gestellt, wie: Gottfried könne ja auf der Grundlage von Hartz IV arbeiten, und man würde ihm was zuschießen, oder er könne ehrenamtlich auf dem Bauspielplatz arbeiten… Jetzt erklärte sie sich in der „großen Runde“ am 18.9. nach einhelligen Voten vor allem der Schweitzergarde grundsätzlich damit einverstanden, dass Gottfried weiter auf dem Baui arbeitet, aber zu „veränderten Rahmen- und Vertragsbedingungen“. (s. Presserklärung auf der Homepage)

Zunächst bedeutet das einen Erfolg für die Schweitzergarde und alle anderen Helfer und Unterstützer, für die über hundert Unterschriftensammler – toll! Denn wenn man Gottfried weiter auf dem Baui arbeiten lassen will, stellt er offensichtlich keine „Gefahr für Leib und Leben“ der Kinder dar! Jedes Arbeitsgericht wird das so werten, dass die Geschäftsführung damit selber den Grund für die fristlose Kündigung nicht mehr aufrecht hält. Das ordentliche Verfahren vor dem Arbeitsgericht kann Gottfried jetzt doppelt und dreifach nur gewinnen!

Aber die Presseerklärung enthält auch eine sehr leicht missverständliche Formulierung, weil dort steht: Die Parteien „hätten sich auf einen Kompromissvorschlag geeinigt“: Einigen konnten sie sich auf gar nichts konkretes, sondern nur darauf, dass ein Vorschlag gemacht wird! Dieser Vorschlag enthält zwar Gottfrieds Weiterbeschäftigung auf dem Baui, aber unter welchen „veränderten Rahmen- und Vertragsbedingungen“ – das ist noch völlig offen geblieben, da wurde überhaupt noch keine Einigung erzielt! Und davon ist auch Gottfrieds Weiterbeschäftigung abhängig! Es wurden lediglich einige Eckpunkte genannt, über die gesprochen werden kann – aber nicht nur über diese - wie etwa Kulturpädagogik, Altersteilzeit usw., aber: Das muss alles noch ausgehandelt werden. Die Geschäftsführung verpflichtete sich, innerhalb von 10 Tagen ein Angebot zu machen.

Um die Sache zu beschleunigen und „seinen ernsthaften Willen“ (Pressemitteilung) zu demonstrieren, will Gottfried selber Anfang nächster Woche ein Angebot vorlegen, das er vorher mit der Schweitzergarde besprechen möchte.

Und da hat er doch gar keine Veranlassung, irgend etwas zurück zu nehmen von dem, was er bisher hatte? Oder? Nicht er hat etwas falsch gemacht, sondern allein die Geschäftsführung hat einen ganz großen, und dem Baui und ihm gegenüber brutalen Fehler gemacht: Seine fristlose Kündigung und Entfernung aus dem Baui mit Hausverbot.

Und wir sind da doch im Moment in der stärkeren Position: Eine breite Öffentlichkeit hat protestiert! Die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat wissen ganz genau, dass sie Null Chance haben, vor dem Arbeitsgericht zu gewinnen. Und wenn sie da verlieren, ist das eine ganz große öffentliche Ohrfeige. Diese können sie nur vermeiden, wenn sie Gottfried Zugeständnisse machen, die für ihn so annehmbar sind, dass er auf den Prozess verzichtet, seine Klage zurückzieht, und sofort wieder anfängt zu arbeiten!

Es geht also darum, Forderungen auf der Basis der völligen Rücknahme der fristlosen Kündigung vorzulegen, die Gottfrieds Arbeitsmöglichkeiten bis zur Rente in zwei Jahren und die weitere Arbeit des Baui deutlich absichern und erheblich verbessern. Es ist eine Augenwischerei von der Geschäftsführung, wenn sie meint, man müsse immer einen Kompromiss suchen, und keiner dürfe das Gesicht verlieren, jeder müsse zurückstecken oder rudern und ähnliches mehr. Gottfried sitzt auf der Straße, aus politischen Gründen, unter einem unhaltbaren Vorwand; warum soll ausgerechnet er Zugeständnisse machen und nicht die Geschäftsführung, die allein dafür verantwortlich ist?

4.006 Bürger haben das bisher schriftlich bestätigt und fordern deshalb ganz klar die Rücknahme dieser Kündigung. Man muss sich bei ihnen allen dafür bedanken

Über die Angebote an die Geschäftsführung sollte am kommenden Montag auf dem Treffen des Solidaritätskomitees gesprochen werden – denn die Schweitzergarde hat ihre großartige Stärke längst unter Beweis gestellt! Die Unterschriftensammlung geht weiter, und in der kommenden Woche gibt es zwei Solidaritätskonzerte!

Mit freundlichen Grüßen

Uli Stopp

Sehr geehrte Frau Carola Blum,

...Sie teilten mit, dass Sie fraktionsseitig keinen Einfluss auf die Angelegenheit nehmen können. Da Sie aber auch die Vorsitzende im Aufsichtsrat der JugZ sind, haben Sie sehr wohl die Möglichkeit, Einfluss auf das Geschehen zu nehmen. [...]

Es ist skandalös, dass die Geschäftsführung der JugZ unter diesem konstruierten "Kündigungsgrund" einen überaus fähigen Pädagogen an seiner effektiven und sinnvollen Arbeit jetzt schon seit annähernd 1 1/2 Monaten hindert. Seine Arbeitskraft mit einer 30jährigen Erfahrung als Leiter dieser Einrichtung ist unbedingt für den Bauspielplatz notwendig… Die Mitarbeiter des Bauis tun alles, um die Einrichtung so gut wie möglich aufrecht zu erhalten.

Und wenn Sie daran interessiert sind, dass die Einrichtung in der bis dahin ausgesprochen guten Qualität erhalten bleiben soll, dann muss "jetzt" etwas passieren.

Gottfried Schweitzer muss sofort wieder seine Arbeit im Bauspielplatz Friedenspark im Fort I aufnehmen!!!

Ich bitte Sie, Ihren Einfluss in dem Sinne geltend zu machen, damit nicht die Kinder und Jugendlichen auf Dauer unter der Situation leiden müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Jeanette Münch

hallo,

folgendes möchte ich noch hinzufügen. meistens haben es die städte nicht nötig die sozialarbeiter einzuschüchtern, weil diese mitarbeiter/innen bereits vor ihrer einstellung wissen, dass die demokratie in diesen einrichtungen nicht gelebt wird. das nehmen sie in kauf, denn mensch braucht einen job. und so bald jemand die demokratie einfordert wird er als naiv bezeichnet und bekämpft. dann gibt es auch die jenigen sozialarbeiter die sich hocharbeiten? um die demokratie von oben besser leben zu können. also heimlich mitbestimmen. diese menschen sind meiner meinung nach schlimmer als die bekennnenden antidemokraten. gleichzeitig wird von den sozialarbeitern erwartet, dass sie ihren beitrag leisten um der politikverdroschenheit entgegenzuwirken. das ist pervers!

es sollte egal sein welche politische meinung gottfried schweitzer vertritt. offensichtlich ist er ein guter sozialarbeiter! wie gesagt, ich denke, dass die betroffenen das wissen müssen. deshalb sollten ihn die verantwortlichen politiker dankbar für sein engagement sein! es ist ihre pflicht ihn dabei zu unterstützen!

abschließen möchte ich betonen, dass ich zu keiner partei gehöre und das ist auch gut so! es geht mir um die sozialarbeit, um die freiheit, um die demokratie.

schöne grüße

maria katirzoglu

Vor zwei Wochen hat der Stadtanzeiger eine Presseerklärung des Aufsichtsrates der JugZ veröffentlicht. In dieser wurde eine "alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung" des Konflikts angekündigt. Bis heute kennt keiner der Bertoffenen die Lösung. Herr Schweitzer kann immer noch nicht seine wichtige Arbeit auf dem Bauspielplatz machen. Der Stadtanzeiger hat seitdem auch nicht mehr über die verschiedenen Protestaktionen berichtet. Warum???

Maggi Schmidt

hallo,

offensichtlich versuchen viele (sehr wahscheinlich alle) städtischen einrichtungen in köln und in anderen städten ihren mitarbeitern/innen zu verbieten die demokratie zu leben. natürlich nur dann wenn diese mitarbeiter/innen eine andere politische meinung vertreten als ihre vorgesetzten. leider ist es nicht schwierig die meisten sozialarbeiter (asozialarbeiter) einzuschüchtern! und das gottfried schweitzer laut den betroffenen ein guter sozialarbeiter ist (die müssen es wissen) hat die stadt köln vielleicht seiner politischen einstellung zu verdanken. es liegt eben in der natur der sache. mensch sollte bei bedarf mit den verantwortlichen städtischen mitarbeitern/innen öffentlich über ihr demokratieverständnis diskutieren. ich meine talksendungen wie "hard aber fair" und ähnliches.

viel erfolg. ich denke, dass es so sein wird.

schöne grüße - maria katirzoglu

(Verfasser sind der Schweitzergarde bekannt)

Sehr geehrte Frau Blum

und sehr geehrte Mitglieder des Aufsichtsrates der JugZ gGmbH aller Fraktionen,

vielen Dank für Ihr ausführliches Schreiben. Seit Ihrer Sitzung sind nun mehr als zehn Tage vergangen, ohne dass man Herrn Schweitzer einen „Lösungsvorschlag“ wie von Ihnen angekündigt, unterbreitet hat. Auch der Inhalt der Sitzung wurde der Öffentlichkeit nicht weiter transparent gemacht. Nur eine kurze, nichtssagende Pressemitteilung wurde herausgegeben. Dass an diesem „Fall“ mit über 3.500 gesammelten Unterschriften gegen die Kündigung von Herrn Schweitzer ein öffentliches Interesse besteht, lässt sich wohl nicht leugnen. [...]

Des weiteren möchten wir Ihnen einmal nahe legen, sich auf der Website des Solidaritätskomitees „Schweitzergarde“ (www.schweitzergarde.de) zu informieren. Dort haben sich mittlerweile schon einige (ehemalige) Mitarbeiter der JugZ gGmbH über die dort herrschenden „Umgangsformen“ geäußert. Auch hier müsste Ihnen auffallen, dass diese Geschäftsführung nicht rechtmäßig, schon gar nicht sozial, geschweige denn kompetent agiert. Handelt es sich hier um einen jahrelangen, weitreichenden Fall von Mobbing an vielen Mitarbeitern durch die Geschäftsführung? Und das in einem Betrieb, der mit Mitteln der Stadt Köln finanziert wird (Steuergelder!) und von gewählten Mitgliedern des Rates beraten und beaufsichtigt wird?

Umgehend und bestimmt auch in Ihrem Interesse sollten Sie endlich Licht in diese Löwengrube bringen!

Mit freundlichen Grüßen

x und y

Hallo Unterstützer von G. Schweitzer,

ich möchte anonym bleiben, da auch ich unter dieser "Geißel der Südstadt" immer noch leide. Dieser "Chef" hat schon viele ehemalige Sozialarbeiter auf dem Gewissen. Ich habe bei diesem Träger über 6 Jahre gearbeitet und kann nur sagen, dass viele gute Kollegen/Innen den Träger wegen C.Geißler verlassen haben. Viele, sowie auch ich, sind schon ein wenig neidisch auf die tolle Unterstützung, die Gottfried hier zu teil gebracht wird. Aber als ein sehr langer Kollege kann ich nur sagen, dass er dies auch verdient hat! Man sollte auch hier erwähnen, und dies kann ich bezeugen, dass Gottfried auch als ehemaliges Mitglied des Betriebsrates immer ein Dorn im Auge der Geschäftsführung war. Kollgen/Innen die nicht alles geschluckt haben, und das sind viele gewesen, sind Mundtot gemacht worden. Ich persönlich habe den reinsten Psychoterror erlebt. Ich kann nur hoffen, dass endlich dieser unfähigen Geschäftsführung, insbesondere der Geißel, Einhalt geboten wird. In der Arbeit als Sozialarbeiter ist es wichtig "Ein Typ zu sein"; bei anderen Trägern wird dies auch verlangt, aber so lange diese Fachberatung und dieser Betriebsrat, der nur aus Dackeln besteht, es weiterhin gibt, ist die eigentlich gute Arbeit der Jugendzentren in Köln gefährdet. HALTET DURCH!!! DIESE LEUTE DÜRFEN NICHT GEWINNEN!! HÖRT AUF DIE KINDER DER SÜDSTADT!! Und hört auf einen jahrelangen Kollegen: dieser Träger macht die Sozialarbeit in Köln kaputt!!

Verschanzen Sie sich nicht hinter einem wie auch immer ausgehenden Gerichtsurteil im nächsten halben Jahr irgendwann! Das beschwört bis dahin ein für alle unerträgliches Klima herauf und schafft nur noch böseres Blut! Das kann und sollte niemand wollen im Interesse der Kinder und Jugendlichen! Noch hätten Sie es in der Hand, das Steuer herumzureißen: nehmen Sie die Kündigung bedingungslos zurück, gestehen Sie Fehler ehrlich ein und drängen Sie auf positive und offene Gespräche und Zusammenarbeit mit allen! Das ist die einzige Chance, das eigene Gesicht nicht zu verlieren, sondern im Gegenteil vielleicht längerfristig wieder vertrauensvollen Boden zurück zu gewinnen! Darauf hoffe ich immer noch sehr.

Z - Ein Sozialarbeiter aus Köln

Solidaritätserklärung von Lauf Leverkusen

An die Geschäftsleitung der JugZ Köln, den 3.9.2008

Abschrift an die Fraktionen des Rats der Stadt Köln

Mein Name ist Karin Stein, und ich spreche hier als Mutter, deren Kinder auf dem Bauspielplatz Friedenspark längst groß geworden sind und die seine Entwicklung, seine reformpädagogische Arbeit und dessen Mitarbeiter von Anfang an miterlebt hat. Das einzig Positive von Ihnen bei der gestrigen Veranstaltung war die dankenswerte Tatsache, dass Sie erschienen sind, sich gestellt haben und offensichtlich bereit waren, sich zum neuen Buhmann, bzw. -frau, küren zu lassen! Warum eigentlich nicht der Drahtzieher Geißler, und wo waren die Sie unterstützenden Mitarbeiter?? Ansonsten war das ja wohl einer der erbärmlichsten Auftritte einer öffentlichen Einrichtung, den ich je erlebt habe! Bei allen Emotionen, die von allen Betroffenen deutlich zum Ausdruck kamen: es wurden viele sachliche Fragen gestellt und nicht eine einzige plausibel beantwortet!

Wenn diese läppische Glühbirnenaffäre nur ein Grund von angeblich vielen Kinder gefährdenden Aktionen vonseiten Gottfried Schweitzers war, hätten es die „Spielregeln“ erfordert, diese klar zu benennen. Wenn der Umgang zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer schon lange nicht den mehr den „Spielregeln“ entsprochen hat, wie Sie sagen, dann hätte es erst recht klarer Aussprachen und Gesprächen im Vorfeld bedurft, bevor so eine unglaubliche Entscheidung wie die fristlose Kündigung mit Hausverbot gefällt wird, zudem noch während des Ferienaufenthaltes der Kinder und Mitarbeiter! Das hat alles nicht stattgefunden und konnte demzufolge auch gar nicht beantwortet werden!

Eine für die Stadt so wichtige Einrichtung einer Geschäftsführung für Kinder- und Jugendarbeit muss diese Geschäfte wirklich führen, d.h. positiv motivierend mit allen Mitarbeitern und Gremien inhaltlich und konzeptionell ständig im Gespräch sein. Dazu gehören ganz selbstverständlich auch Auseinandersetzungen und Differenzen, die gemeinsam gelöst werden sollten. Voraussetzungen für solche Führungs- und Leitungsaufgaben sind allerdings fachliche Kompetenzen und positives Engagement. Das lassen Sie nicht nur stark vermissen, sondern drehen den Spieß auch noch um, indem Sie grinsend den Besserwisser heraushängen und uns wie dumme, kleine und unwissende Leute dastehen ließen! Was für eine Frechheit und Stillosigkeit!

Inzwischen pfeifen es die Spatzen nicht nur von den Dächern des Bauis in der Südstadt, dass Sie sich schon lange Zeit Ihnen unterstellten Einrichtungen und Mitarbeitern gegenüber mobbend, stänkernd, Druck ausübend und behindernd verhalten! Natürlich schlauerweise alles hinterrücks und nicht beweisbar, aber doch so wahr und keineswegs nur gerüchteweise, dass daraus die berechtigten Ängste der Betroffenen entstehen müssen, dass freie Kinder- und Jugendarbeit in Köln langfristig gezielt eingeschränkt, ausgetrocknet und beschnitten werden soll! Da wirken Ihre und von allen Parteien vorgetragenen, stereotyp wiederholten Versicherungen, dass nichts dergleichen geplant sei, nur hilf- und einfallslos und stimmen einen keineswegs hoffnungsfroh!

Wo sind da von Ihnen initiierte positive Signale gekommen, die glaubhaft, überzeugend und Vertrauen erweckend hätten sein können??

Sie haben mit der Kündigung von Gottfried Schweitzer eine Lawine losgetreten, von der Sie wissen müssten, dass Sie selbst darunter begraben werden könnten! Mit einer so dummerhaften und psychologisch höchst ungeschickten Vorgehensweise - vom menschlichen Umgang mit einem nicht genehmen Mitarbeiter mal ganz zu schweigen! - haben Sie den geballten Widerstand geradezu selbst heraufbeschworen und gestern nochmals sehr eindrucksvoll verstärkt!

Verschanzen Sie sich nicht hinter einem wie auch immer ausgehenden Gerichtsurteil im nächsten halben Jahr irgendwann! Das beschwört bis dahin ein für alle unerträgliches Klima herauf und schafft nur noch böseres Blut! Das kann und sollte niemand wollen im Interesse der Kinder und Jugendlichen! Noch hätten Sie es in der Hand, das Steuer herumzureißen: nehmen Sie die Kündigung bedingungslos zurück, gestehen Sie Fehler ehrlich ein und drängen Sie auf positive und offene Gespräche und Zusammenarbeit mit allen! Das ist die einzige Chance, das eigene Gesicht nicht zu verlieren, sondern im Gegenteil vielleicht längerfristig wieder vertrauensvollen Boden zurück zu gewinnen! Darauf hoffe ich immer noch sehr.

Karin Stein

Zentraler Koordinierungsausschuss des 14. Internationalen Pfingstjugendtreffens

Lieber Gottfried, liebe Schweitzergarde!

Wir haben auf unserem Treffen zur Vorbereitung des 14. Internationalen Pfingstjugendtreffens 2009 in Gelsenkirchen von deiner fristlosen Kündigung erfahren.

Wir sind empört und fordern die sofortige Rücknahme der Kündigung !

Wir sowie viele Kinder und Jugendliche kennen Dich seit Jahren aus der Arbeit und Teilnahme an den Internationalen Pfingstjugendtreffen. Ohne Menschen wie Dich, Gottfried, die mit viel Engagement und selbstlosem Einsatz das Pfingstjugendtreffen unterstützen, wäre dieses größte überparteiliche, selbstorganisierte und –finanzierte Jugendfestival in Deutschland nicht machbar. Nicht nur in Deiner Freizeit, auch in Deinem Beruf hast Du Dich immer für die Interessen der Kinder und Jugendlichen eingesetzt. Dabei schätzen wir besonders deine weltanschauliche Offenheit sowie fortschrittliche Kultur- und Erziehungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Offensichtlich passt dies aber der Stadt Köln und JuGZ - GmbH nicht ins Konzept und wollen sie Dich unter einem billigen und unhaltbaren Vorwand loswerden. Das Ganze ist ein einziger Skandal ! Die Kündigung muss ebenso wie das Hausverbot sofort zurückgenommen und die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Wir werden in der weiteren Vorbereitung des 14. Internationalen Pfingstjugendtreffens in Gelsenkirchen den Fall über NRW hinaus bekannt machen und die Solidarität organisieren. Wer werden dafür auch die Homepage des Internationalen Pfingstjugendtreffens nutzen: www.pfingstjugendtreffen.de

Mit solidarischen Grüßen

i.A. Martina Stalleicken Toni Lenz

Kontakt: Martina Stalleicken Tel. 0201-6461260, e-mail: buero@pfingstjugendtreffen.de

Folgenden Brief haben wir heute an die Mitglieder des Aufsichtsrats verschickt:

Sehr geehrte Frau ..., sehr geehrter Herr ...,

mit tiefster Betroffenheit und zugleich größter Empörung möchten wir unseren Protest gegen die Kündigung von Herrn Gottfried Schweitzer vom Bauspielplatz Friedenspark zum Ausdruck bringen.

Herrn Schweitzer nach 30 (!) Jahren wegen einer defekten Lampe zu kündigen ist leider kein Witz, sondern ein Skandal, der bereits über die Grenzen Kölns seine Kreise zieht. (Dass die Wartung einer Lampe, die zumal nicht auf dem dazugehörigen Gelände des Bauspielplatzes installiert war, nicht in den Aufgabenbereich eines Pädagogen, sondern in den des Betreibers selbst fällt, bemerken wir hier nur am Rande.)

Wir schließen uns den zahlreichen Appellen an Sie, als Aufsichtsratsvorsitzende der JugZ gGmbH an, Herrn Schweitzer, der eine äußerst verdienstvolle Arbeit geleistet hat, sowohl mit den Kindern und Jugendlichen selbst, als auch als Organisator von wundervollen Kulturfesten wie das diesjährige Gauklerfestival und das seit 4 Jahren bestehende Edelweißpiratenfest u.a., sofort wieder auf dem Bauspielplatz Friedenspark einzustellen.

Unsere Sympathie für Herrn Schweitzer und unseren Respekt für seine Arbeit möchten wir an dieser Stelle mit einem ganz persönlichen Inhalt füllen:

Unsere 2 Kinder besuchen seit fast 10 Jahren den Bauspielplatz und nehmen auch regelmäßig an den jährlichen, sehr beliebten Ferienfreizeiten teil. In Zeiten, wo wir mit unserem Ältesten große Probleme hatten, haben Herr Schweitzer und sein hervorragend miteinander arbeitendes Team uns erzieherisch begleitet und unserem Sohn mit ihrer besonnenen, freundlichen, aber auch bestimmenden Art neue Perspektiven aufgezeigt. Wir möchten erst gar nicht darüber nachdenken, wo wir als Familie heute wären, wenn diese verantwortungsvolle Unterstützung, die besonders auch Herrn Schweitzer zuzurechnen ist, nicht stattgefunden hätte.

Auch wir schließen uns der Meinung vieler Kinder, Eltern und Bauspielplatznutzer an: Herr Schweitzer hat nicht die Kündigung, sondern eine Auszeichnung für seine Arbeit verdient!

Wir ersuchen Sie eindringlich die Geschäftsführung der JugZ gGmbH und ihre Stellvertreter zur Rechenschaft zu ziehen. Weiterhin bitten wir Sie als Aufsichtsratsvorsitzende zu prüfen, ob

  • eine Geschäftsführung, die aufgrund anscheinend persönlicher Differenzen eine Kündigung mit haltlosen Begründungen ausspricht,
  • eine Geschäftsführung, die mutmaßlich ihre Arbeitgeberposition willkürlich, skrupellos und selbstgerecht ausnutzt,
  • eine Geschäftsführung, die zudem durch Maulkörbe, Kündigungsdrohungen und Polemisierungen (Vorfälle sind bekannt!) ihre Angestellten gefügig hält, weiterhin für über 20 Jugendzentren in Köln, ihre Mitarbeiter und unsere Kinder (!) tragbar ist.

Wir meinen hier besteht dringender Handlungsbedarf seitens des Aufsichtsrates!

Mit freundlichen Grüßen

NN + MM (Namen sind dem Komitee bekannt)

Sehr geehrte Frau Blum, liebe JugZ gGmbH Aufsichtsratsmitglieder,

mit großem Interesse verfolge ich seit geraumer Zeit die Vorkommnisse rund um die fristlose Kündigung von Herrn Schweitzer. Mein Sohn Luca ist begeisterter Baui-Fan und hat Herrn Schweitzer sehr in sein Herz geschlossen. Er ist, wie viele andere Kinder, völlig traurig und überfordert mit der derzeitigen Situation. Ich lebe getrennt und konnte mir daher nur vereinzelt einen Eindruck von der Arbeit Ihres Herrn Schweitzers machen. Einige Veranstaltung habe ich bisher besucht, die auch jeweils immer regen Zuspruch fanden und hervorragend organisiert waren. Über das sozialpolitische Engagement von Herrn Schweitzer hört man ebenfalls allerorts nur Positives. Für mich ist daher völlig unverständlich, wie die Interessen einer Verwaltung über den Interessen Ihrer Wähler und vor allem unserer Kinder stehen können und hier offensichtlich ein absolut unhaltbarer Kündigungsgrund aus dem Hut gezaubert wurde. Von der Art und Weise wie die Kündigung eines langjährigen Mitarbeiter ausgesprochen wurde distanziere ich mich ebenfalls aufs äußerste. Hier geht es wohl eher nicht um unser Allgemeinwohl, unsere Jugend, unsere Kleinsten, sondern um die Ausräumung von persönliche Differenzen zwischen einem Personenkreis, welcher die langjährige, erfolgreiche und sozialpolitische Arbeit des Herrn Schweitzers nicht anerkennen können.

Ich hoffe nur, dass Ihr Gremium die Courage hat Ihr Fehlverhalten einzugestehen und die Kündigung mit sofortiger Wirkung auch wieder zurückziehen wird. Für mich stellt das Ganze einen sehr schlechten und verfrühten Karnevalsscherz dar!

Mit freundlichen Grüßen

Jochen Fritzsching

Lieber Gottfried,

im Rahmen der Auftritte des N.N Theaters im Friedenspark habe ich in mehreren Jahren

Dich, den Baui und deine Arbeit kennen gelernt.

Ein Baui ohne Gottfried - geht das? schwer vorstellbar.

Ich wünsche Dir und dem Baui das Du uns dort erhalten bleibst !

Alles Gute!

Melanie Schumacher

Veranstaltungskoordinatorin

Hallo Schweitzergarde,

wir haben die skandalöse Kündigung von Gottfried heute am Offenen Mikrofon der Montagsdemo auf dem Heilbronner Kiliansplatz bekanntgemacht. Das passte hervorragend zum heutigen Thema Lehrjahrsbeginn und Schulanfang. Am meisten Beifall bekam ein Diskussionsbeitrag einer Kollegin, dass der Geschäftsführer für ein solches unverantwortliches Verhalten zur Rechenschaft gezogen werden soll. Die Anwesenden haben sich sofort in die Unterschriftenliste eingetragen, wir schicken sie in Kürze. Aus dem Internet erfuhr ich von Eurer erfolgreichen Demo, dazu herzlichen Glückwunsch - und legt noch ne Schippe drauf!

Herzliche Grüße aus Heilbronn

Joachim Schweitzer

Lieber Gottfried,

ich drücke Dir die Daumen, damit Du - so wie Du es verdienst - wieder in den Baui einziehen kannst.....

Volker

An den Kölner Stadt-Anzeiger
Lokalredaktion

Betr. LESERBRIEF zu Ulrike Süsser „Mahnwache vor dem Baui“ KStA 19.8.2008 und „Solidarität mit gekündigtem Baui-Pädagogen“ KStA 25.8.2008



Solidarität mit „Baui“

Das war längst fällig, dass die Öffentlichkeit auf die Machenschaften des Trios in der JugZ gGmbH (Jugendzentren) massiv aufmerksam gemacht wird. Auch im Jugendzentrum in Köln-Weiden wurden engagierte und Herrn Geißler kritisch gegenüber stehende Leiter auf üble Weise weggemobbt, das Jugendzentrum selbst inzwischen auf einen lächerlichen Mini-Bus heruntergeschrumpft. Verantwortliche in der Stadt und auch die Politik lassen sich hier an der Nase herumführen!

Solidarität mit den „Baui“-Protesten ist notwendig, hilft aber nur, wenn in der JugZ gGmbH endlich einmal aufgeräumt wird, sonst bleiben alle Jugendzentren in Köln auf der Strecke! Haben die Kinder und Jugendlichen sowie ihre engagierten Leiter das verdient?

Gudrun Mettig

Wir Kölner Courage-Frauen haben von deiner fristlosen Kündigung gehört. Courage ist ein überparteilicher Frauenverband, der bundesweit in über 50 Städten aktiv ist. Wir sind empört über die Kündigung und stehen hinter dir und dem Solidaritätskreis „Schweitzergarde“. [...]

Gerade heute, wo die Bundeskanzlerin Merkel auf ihrer so genannten „Bildungsreise“ für ihre Kinder- und Jugendpolitik wirbt, wird in Köln ein Pädagoge, der sich aktiv für Jugendliche im Alltag einsetzt, gekündigt. Darin zeigt sich wieder die doppeldeutige Moral unserer aktuellen Politik. In der Presse wird schön geredet und in den Kommunen wird stillschweigend weiter gekürzt/ Stellen abgebaut/ oder engagierte Mitarbeiter gekündigt [...]

Als überparteilicher Frauenverband Courage treten wir für eine lebenswerte Zukunft ein, gerade auch für unsere Jugend!

Mit couragierten und solidarischen Grüßen - Für die Kölner Couragefrauen -

Brigitte Gebauer

Lieber Gottfried, liebe Schweitzer-Gardisten,

wir unterstützen euren Protest gegen die empörende Entlassung mit einer wirklich dummdämlichen Begründung, die offensichtlicher an den Haaren herbeigezogen gar nicht sein könnte.

Wir haben erst mit dem Unterschriften sammeln angefangen, das werden sicher noch mehr!

Im Auftrag auch der bisher informierten Mitarbeiter am MVZ Duisburg West

Dr. med. Günther Bittel, Siegfriedstrasse 9, 47226 Duisburg

Solidaritätsbilder der Baui-Kids

Solidaritätsbilder der Baui-Kids

hallo,

eben erfahre ich hier in hannover von den skandalträchtigen vorfällen rund um den baui.

heißt stadtplanung nur noch schicke häuser à la hafencity in hamburg, wo die mieten unerschwinglich werden?

sieht zwar schön aus, aber wo bleiben die anderen? der baui hat , wie ich von meinen patenkindern weiß, über viele jahre kindern ein zweites zuhause gegeben und sie auf ihrem weg in die selbständigkeit begleitet.

solche orte braucht die gesellschaft.

der baui muss bleiben und herr schweitzer auch!!!

viel erfolg bei euren aktionen wünscht

susanne degener aus hannover

Gottfried Schweitzer ist Mitbegründer und Mitarbeiter des Kinder -und Jugendprojekts „ Baui" in der Kölner Südstadt, das dort seit mehr als 30 Jahren besteht.

Er wurde am 12.8.2008 mit einer fadenscheinigen Begründung fristlos gekündigt und mit Hausverbot belegt.

Dazu erklärt die LINKE.Köln: „Demokratie endet nicht am Arbeitsplatz“.

Persönliche oder politische Differenzen dürfen NIEMALS durch arbeitsrechtliche Zwangsmassnahmen „geregelt“ werden; vor allen Dingen nicht in einer sozial orientierten Institution, wie der Jugendzentrums gGmbh.

Wir fordern deshalb die Geschäftsführung der JugZ gGmbh auf, die fristlose Kündigung von Gottfried Schweitzer sowie das Hausverbot bedingungslos aufzuheben und ihn zu unveränderten Bedingungen im „Baui“ weiterzubeschäftigen.

Bis dahin beauftragt die Jahreshauptversammlung der LINKEN.Köln den neu gewählten Kreisvorstand, sich an dem Solidaritätskomitee „Schweitzergarde“ zu beteiligen und den Mitgliederversammlungen regelmäßig Bericht zu erstatten.

Darüber hinaus beschließt die die Jahreshauptversammlung der LINKEN.Köln:

Wäre Gottfried Schweitzer ein Bürger Kölns, so sähen wir in ihm einen geeigneten Kandidaten der LINKEN für den Rat der Stadt Köln. Engagierte Menschen, die sich gegen alle Widerstände über Jahre hinweg für fortschrittliche und solidarische Politik einsetzen, sind die richtigen Repräsentanten unserer Partei. Wir fordern die Fraktion Die LINKEN.Köln auf, sich um einen Platz im Aufsichtsrat der JugZ gGmbh zu bemühen und diesen dann ggfls mit Gottfried Schweitzer zu besetzen.

Manfred Müller, Hans Günter Bell
Verabschiedet am 23.8.08 mit 99% Zustimmung.

Die Jahreshauptversammlung der LINKEN.Köln vom 23.8.2008 erklärt ihre uneingeschränkte Solidarität mit Gottfried Schweitzer.

Gottfried Schweitzer ist Mitbegründer und Mitarbeiter des Kinder -und Jugendprojekts „ Baui" in der Kölner Südstadt, das dort seit mehr als 30 Jahren besteht.

Er wurde am 12.8.2008 mit einer fadenscheinigen Begründung fristlos gekündigt und mit Hausverbot belegt.

Dazu erklärt die LINKE.Köln: „Demokratie endet nicht am Arbeitsplatz“.

Persönliche oder politische Differenzen dürfen NIEMALS durch arbeitsrechtliche Zwangsmassnahmen „geregelt“ werden; vor allen Dingen nicht in einer sozial orientierten Institution, wie der Jugendzentrums gGmbh.

Wir fordern deshalb die Geschäftsführung der JugZ gGmbh auf, die fristlose Kündigung von Gottfried Schweitzer sowie das Hausverbot bedingungslos aufzuheben und ihn zu unveränderten Bedingungen im „Baui“ weiterzubeschäftigen.

Bis dahin beauftragt die Jahreshauptversammlung der LINKEN.Köln den neu gewählten Kreisvorstand, sich an dem Solidaritätskomitee „Schweitzergarde“ zu beteiligen und den Mitgliederversammlungen regelmäßig Bericht zu erstatten.

Darüber hinaus beschließt die die Jahreshauptversammlung der LINKEN.Köln:

Wäre Gottfried Schweitzer ein Bürger Kölns, so sähen wir in ihm einen geeigneten Kandidaten der LINKEN für den Rat der Stadt Köln. Engagierte Menschen, die sich gegen alle Widerstände über Jahre hinweg für fortschrittliche und solidarische Politik einsetzen, sind die richtigen Repräsentanten unserer Partei. Wir fordern die Fraktion Die LINKEN.Köln auf, sich um einen Platz im Aufsichtsrat der JugZ gGmbh zu bemühen und diesen dann ggfls mit Gottfried Schweitzer zu besetzen.

Manfred Müller, Hans Günter Bell
Verabschiedet am 23.8.08 mit 99% Zustimmung.

hallo Gottfried,

tut uns sehr leid, was da mit dir, deiner jahrelangen Arbeit vor sich geht. Wir können uns nicht vorstellen, dass es möglich sein soll, dich aus den genannten Gründen einfach entlassen zu können. Ich hoffe, dass sich mit dem nötigen Sachverstand und Respekt alles aufklären wird, und wir in alter Freundschaft wieder ein N.N. Festival mit dir zusammen feiern.......

Herzliche Grüße

N.N. Theater - Ute Kossmann

Sehr geehrte Frau Yvonne Gebauer,

folgend meine Einwände zur Kündigung von Gottfried Schweitzer:

Was ist passiert?

Gottfried Schweitzer, seit über 30 Jahren Leiter der Jugendeinrichtung Bauspielplatz Friedenspark, wurde aufgrund eines fadenscheinigen Vorwandes fristlos gekündigt. [...]

Warum liegt es mir am Herzen, dass Gottfried wieder in seine angestammte Position zurückkommt?

Meine Tochter war während der Grundschulzeit und auch später im Hort des „Baui“ [...]

Gottfried Schweitzer hat mit seinem Team eine vorzeigbare Einrichtung geschaffen, in der Kinder und Jugendlich nicht nur behütet sind, sondern auf das Leben vorbereitet werden. Er organisiert mehrmals im Jahr in den Ferien Kinder- und Jugendreisen. Er hat kulturelle und sportliche Veranstaltungen/Aktivitäten ins Leben gerufen. u.a. das Kindermusical „Mogli im Südstadtdschungel“. Er hat im letzten Jahr das Jugendcafe Schickeria mit Biergarten im Hof des Fort I mit den Jugendlichen zusammen gegründet, was diese in die Lage versetzt Verantwortung zu übernehmen und sie auf die zukünftige Arbeitswelt vorbereitet.

Mit seiner Kündigung ist zu erwarten, dass man das ganze Projekt „Baui“ auflöst, da es nicht mehr in die „neu geschaffene Südstadt mit dem Rheinauhafen passt“!

Der Verlust, der durch diese Entscheidung entsteht, ist heute noch gar nicht zu ermessen, man kann es sich nur vage vorstellen.

Gottfried Schweitzer muss unbedingt sofort wieder im Bauspielplatz Friedenspark eingesetzt werden.

Wir sind das unseren Kindern und Jugendlichen schuldig!!!

Jeanette Münch

Ich bin fassungslos. Gottfried Schweitzer ist eine Südstadt-Instanz. Ich weiß gar nicht, wie viele Generationen von Südstadtkindern Gottfried Schweitzer eine wunderbare Baui-Kindheit zu verdanken haben. Mein Sohn gehörte auch dazu. Mir war es ein Vergnügen, Gottfried Schweitzer im kompetenten und herzlichen Umgang mit den Kindern zu erleben und eine große Beruhigung, mein Kind dort betreut zu wissen. Die Stadt kann gar nicht genug "Gottfrieds" in der Freizeitbetreuung für Kinder und Jugendliche haben! Es ist ungeheuerlich jemanden nach so vielen Jahren bemerkenswerter und aussergewöhnlich guter und engagierter Kinder - und Jugendarbeit so zu behandeln, statt ihn endlich mal für seine (sowieso unbezahlbare) Arbeit auszuzeichnen.

Hanne Wellmann-Holl

Lieber Gottfried, liebe Schweitzergarde,

natürlich komme ich am Sonntag. Da die vorgeschobenen Kündigungsgründe überzeugend widerlegt sind, schlage ich vor, mehr über die tatsächlichen Gründe zu informieren.

In der Sprache der Kriegskunst: Aus der hervorragenden Verteidigungsschlacht - und die ist mit dem breiten Protest eindrucksvoll - zum Angriff übergehen: wenn Linke rausgeworfen werden sollen, dann steht das immer im Zusammenhang mit weiteren Plänen oder Angriffen auf Belegschaften bzw. in dem Fall auch Verschlechterungen beim Angebot des Bauspielplatzes und ähnlichen Einrichtungen. Das ist auch ein Ziel bei den Privatisierungen. Siehe die aktuellen Pläne, Arbeitslose im 6-Wochen-Kurs beibringen zu wollen, wie man alte Menschen pflegt - und das obendrein für den Stundenlohn von einem Euro. Welche konkreten Forderungen gegen Geißler und seine Truppe zweckmäßig sind, könnt ihr besser beurteilen.

Also: Attacke! Bis Sonntag!

Herzliche Grüße

Christoph Schweitzer

Ich habe von einem Anwohner und Freund von der Sache erfahren und möchte hiermit ausdrücken, dass ich den Hergang unglaublich, den angeblichen Kündigungsgrund haarsträubend und den Versuch einer Zerstörung wertvoller pädagogischer Arbeit kontraproduktiv und äußerst schlimm finde, inklusive der gesamten verlogenen, weil unaufrichtigen und unstimmigen Handhabe. Ich kann wohl nur noch hoffen, dass jetzt das Arbeitsgericht zum Wohl der Menschen entscheidet.

Anne Krickeberg (Musikerin, Künstlerin, Pädagogin, Netzwerkbetreiberin)
Netzwerk für Musik und andere Künste

Lieber Gottfried,

auf dem Lande aufgewachsen und schon seit 23 Jahren in der Nachbarschaft des Baui wohnend, war es mir immer ein Vergnügen, mit anzusehen wie Kinder und Jugendliche im Baui heranwachsen können. Sie müssen nicht mit standardisierten Spielplätzen mit Stahlrutsche, Sandkasten und Autoreifen vorlieb nehmen, sondern bekommen vielfältige Möglichkeiten des Spielens und des Lernens geboten. Das ist gut so!

Es ist Deiner Arbeit zu verdanken, und der guten Arbeit aller Baui Mitarbeiten und den freiwilligen Helfern.

Dies Alles soll jetzt wegen einer ungeschützten Glühbirnenfassung ins Wanken geraten?

Apropos Strom: man sollte auch die "Sicherungen" mal überprüfen. Vielleicht muss ja da mal eine ausgetauscht werden.

Ich wünsche Dir dass Du schnell wieder an Deinen Arbeitsplatz zurückkehren kannst, und werde , wie erfreulicherweise sehr viele andere Menschen, versuchen Dir dabei zu helfen.

Glück auf!

Paul Saßmannshausen

ich sitze zwar gerade in Sao Paolo, jedoch bin ich ueber diese Nachicht unglaublich empoert ja sogar zutiefst erschrocken.

Ich bitte dich auch in meinem Namen Gottfried beizustehen sowie gegen diese sinnlose Aktion zu protestieren. Ich wuerde mich auch gerne an der unteschrift aktion beteiligen, falls du da eine Idee hast wie ich das von hier aus machen koennte? e-mail oder fax, brief?

Mit tiefstem bedauern bin ich in Gedanken bei euch und hoffe dass gemeinsam eine friedliche und glueckliche Loesung gefunden werden kann...

Liebe an euch alle

Daan Mackel
Sao Paolo 19, August 2008

Nun da hat die Geissel der Südstadt seinen Machtanspruch ja wohl endlich durchgesetzt. Da ihn das auf Dauer auch nicht glücklicher machen wird, sei froh und denke immer daran: jeder bekommt letzten Endes das was er verdient.

solidarische Grüße

Kotte

Solidaritätstransparent für Gottfried

Solidaritätstransparent für Gottfried

Sehr geehrte Frau Blum,

ich kontaktiere Sie in Ihrer Funktion als Aufsichtsratvorsitzende der JUGZ GmbH.

Ich bitte Sie umgehend die Kündigung gegen Herrn Gottfried Schweitzer, Leiter und haupamtlicher Pädgoge im Bauspielplatz Friedenspark, rückgängig zu machen.

Meine Kinder Rian ( 7) und Lindi (11) besuchen den Bauspielplatz, sowohl in der Hausaufgabengrup-pe nach der Grundschule, als auch das freie Angebot am Nachmittag. Der Bauspielplatz ist für meine Kinder wie ein 2. zu Hause, da besonders mein 7-jähriger Sohn dort werktäglich von 12 - 18 h betreut wird. unsere gesmte Familien nimmt am Wochenende geren die angebotenen Kulturveranstaltungen, die in dieser Form auch nur durch Gottfried Schweizer möglich sind wahr ( z. B. Sonntags-Matinee im Baui).

Ich kann es nicht akzeptieren, daß Sie meinem Sohn eine wichtige Bezugsperson entziehen und unbegründet Unsicherheit in sein Umfeld bringen. Rian hat seit seinem Einstieg in den Baui zum Schuljahr 2007/2008 ein besonderes Vertrauenverhältnis zu seinem Betreuer Gottfried aufgebaut und kann die Abwesenheit dieser "Institution" in seinem Bauspielplatz nicht verstehen. Besonders weil sich Gottfried Schweitzer persönlich für die Familien seiner Schützlinge interessiert, einsetzt und immer als Ansprechpartner aufmerksam ist. Für mich als Mutter ist mit Ihrer weitgehend unbegründeten Kündigung und gleichzeitigem Hausverbot gegen Gottfried Schweitzer der Betreuungsschlüssel nicht mehr gewährleistet und jedes Elternteil eines Bauikindes ist nun zu persönlichem Einsatz aufgerufen, um die anwesenden Betreuer in dieser akuten Notsituation zu unterstützen. Das tun wir natürlich gerne, auch wenn wir Eltern selbst oft Vollzeit berufstätig sind.

Abgesehen von der hinterhältigen Art Ihrer Kündigung ist der Tatbestand an sich für den Bauspielplatz auch schon unhaltbar. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, welche wirtschaftlichen oder politischen Interessen JUGZ GmbH zu diesem niederträchtigen Schritt bewegt haben. Wir, die Elteren der Bauikinder, werden Ihre Beweggründe aufdecken und veröffentlichen und das wird Ihnen sicher nicht guttun. Als Aufsichtsrat sind Sie auf das Vertrauen der Öffentlichkeit angewiesen und dieses ist schwer erschüttert. Nur die direkte Aufhebung der Kündigung gegen Herrn Gottfried Schweitzer kann Sie und die gesamte JUGZ GmbH vor Sanktionen durch Bürger und Pressevertreter schützen.

Beste Grüße

Claudia Meyer
Marketing

Lieber Gottfried,

wir haben uns mal im Rahmen des Edelweißpiratenfestivals vor 2 Jahren kennengelernt. Ich bin leider nie wirklich im engeren Kreis der BAUI (Be-)Nutzer, Freunde, Befürworter oder Ähnliches gewesen, möchte an dieser Stelle aber nichtsdestotrotz meine Solidarität dir gegenüber sowie meine Empörung angesichts des Hausverbots und der Folgen für dich, das BAUI und die Kinder zum Ausdruck bringen - was immer das nützen mag!?

Ich bitte darum, über etwaige Aktionen informiert zu werden, vielleicht ergibt sich ja eine Möglichkeit, irgendwie mitzuhelfen.

Alles Gute,

Roland

Hallo Gottfried,

ich wollte es nicht glauben, als ich vor 2 Tagen von Deiner Kuendigung und Hausverbot gehoert habe. Spinnen die eigentlich???? Wie kann man den besten und kompetentesten Paedagogen kuendigen? Wie kann man Dir Hausverbot erteilen? Seit Jahrzehnten haben Eltern ihre Kinder und Jugendliche Dir anvertraut. Du hast einen grossen Anteil am "Gelingen" unserer Kinder beigetragen. Ich bin eigentlich sprachlos ueber soviel Inkompetenz und Ignoranz der JugZ gGmbH......Meine Kinder und ich werden auf alle Faelle am Sonntag am Baui sein und zu Dir stehen und fuer Dich kaempfen.

Gottfried........der Baui und unsere Kids brauchen Dich

Bis bald und Kopf hoch

Esther Shefi

hallo gottfried, ich schreibs jetzt mal so, wie ich fühle...

isset nich schön, wie das geld die menschen entmenscht!?? sagen wir doch schon immer!

sei dir sicher, dass die geschführerin oder der stv. geschführer, wie auch immer er heisst, diese kündigung never aus sich selbst heraus "verpasst" hat... kann es sein, dass dein einsatz für die kids und jeden unterdrückten über die jahre heraus bewirkt haben, dass, bevor sie (deine geschführer) den baui plattmachen können und den an die rheinauschickeria vertickern können, sie als "fleissaufgabe" dein "Ausscheiden" zur aufgabe hatten... peinlich genug für einigermassen erwachsene menschen, sich soooooo instrumentalisieren zu lassen.... hat nicht die allgemeinheit sie studieren lassen? sie arbeiten aber tatsächlich auf "baumschuleniveau"... und sie dienen auch noch dem kapital... bääh!!!!

und meist sind es die ex-linken, die so "arbeiten" um karriere zu machen; leider...

aber wenn du mal schaust, dass du ja schon so lange im beruf "überlebt" hast, bei den kiddies super beliebt bist, auch wenn du solch böse arbeiten, wie hofkehren vergibst...(habe ich vorgestern ja mitbekommen und hab's ehrlich nicht geglaubt, dass der junge mann das auch noch macht! zumal du ja "suspendiert" bist und sich das auch bei den kiddies herumgesprochen hat...einige haben dich das ja auch gefragt (und sie hatten die tränen dort, wo sie hingehören: auf den backen!))

hör mal, du fossil, schau einfach mal, wer deine freunde sind! die bleiben dir; der "gewählte" politiker an sich auch hier in kölle (so stommer zesamme....) wird alle paar jahre ausgetauscht... glücklich wird er allerdings kaum...(ausser die oppenheims und co)

ich wünsche dir alles erdenklich gute für deine zukunft und ich bin jederzeit unter meiner dir bekannten telnummer erreichbar

hans-dieter müller
(Hadeh)

ich bin mit meiner Trompete dabei. -- Ich habe mir das mal durchgelesen, und finde: das geht so nicht! -- Man hat anscheinend nur einen Grund gesucht, um ihn zu feuern. Nach allem, was Gottfried auch für meinen Sohn geleistet hat: Fussball, Konzertauftritt beim Edelweisspiratenfestival, WM, EM usw., möchte ich dabei mithelfen, dass diese absurde Kündigung wieder zurückgenommen wird.

Bon chance,

Bruno Leicht

Hallo Gottfried,

der Vorstand der Kulturvereinigung Leverkusen e.V. möchte Dir seine Solidarität übermitteln. Das Vorgehen Deines "Arbeitgebers" zeigt, das überall ein Angriff auf kritische Mitarbeiter stattfindet, das Menschen, die sich für eine soziale und demokratische Gesellschaft engagieren zunehmend unerwünscht sind. Dagegen gilt es Position zu beziehen. Deshalb auch unsere Solidarität mit Dir.

Mit kollegialem Gruß

i.A. Manfred Demmer

Hallo Gottfried,

auch ich möchte dir hier nochmal persönlich meine vollste Unterstützung zusagen.

Ich denke, und viele andere vermutlich auch, dass es hier nicht um den haltlosen Kündigungsgrund an sich geht, sondern da ganz andere Interessen und Beweggründe eine Rolle für deine Kündigung spielen. Leider erleben wir in unserer heutigen Zeit oft, dass Menschen oder auch Einrichtungen, die innovativ arbeiten und denken, meist ein Dorn im Auge der Politik sind und deshalb auch "gesäubert werden müssen".

Ich habe dich & MT im Baui in eurer Arbeit erlebt und finde es toll, wie ihr mit den Kindern umgeht. Manchmal glaubte ich auch zu sehen, dass du für viele deiner Schösslinge sogar so etwas wie ein Opa bist, an den man sich anlehnen kann und zu dem man aufblickt. Es ist toll, dass es dies noch gibt.

Als Vorsitzende des Kölner Kleinkunst e.V. möchte ich hier noch mal großen Dank aussprechen für die wunderbare Zusammenarbeit und Kooperation beim 1.Kölner Gauklerfest (1.Juni.2008). Ohne diese wäre das Fest gar nicht durchführbar gewesen. Das Kölner Gauklerfest war ein voller Erfolg und ist eine neue Plattform in Köln, wo Artisten, Künstler, Musiker und Nachwuchsartisten im öffentlichen Raum ohne Eintritt das Publikum verzaubern. Hier entsteht ein ganz neuer Raum von Begegnung und Austausch.

Gottfried, du hast uns dafür die Türen geöffnet...Danke!

Bis zum 24.August...wir das Komitee des Kölner Gauklerfests und die Mitglieder des Kölner Kleinkunst e.V. sind dabei!

Liebste & feurige Grüße -

Steffanie Wrobel
1.Vorsitzende des Kölner Kleinkunst e.V.

Lieber Gottfried,

seit Jahren, nein: Jahrzehnten sieht man nun dieses Trauerspiel! Für die Menschen wird in Köln (und nicht nur da!) kaum etwas getan, Gelder werden sinnlos verplempert, in großkotzige bis nichtssagende Projekte investiert und veruntreut bis zur Grenze des Erträglichen (Beispiele gibt's doch genug) und die Menschen, besonders die Kinder und und Jugendlichen sich selbst überlassen! Für "Kultur" wird's ausgegeben? Was ist denn der "Baui" anders als ein Stück lebendiger und gewachsener Kultur in Köln? Oder ist es das neue superschicke und reiche(!) Hafenviertel was demnächst die Südstadt fressen soll? Reihenweise wurden Jugendzentren und soziale Einrichtungen in den letzten Jahren geschlossen; das ist mehr als skandalös! Da passt es doch in's Konzept, daß engagierte und mutige Leute wie Du von der Bildfläche verschwinden und durch ehrgeizige bis verantwortungslose Bürokraten ersetzt werden sollen? (vielleicht eine der angesagten Sparmaßnahmen??) Was soll denn aus dem Bauspielplatz unter diesen Umständen werden??

Es sind doch Menschen wie Du, die immer unter vollem Einsatz dafür gesorgt haben, daß die Kinder und Jugendlichen einen Platz hatten wo sie erfahren und engagiert betreut wurden und sich einigermaßen frei entfalten konnten. Langer Rede kurzer Sinn: Ich bin für die sofortige(!!) Rücknahme der fristlosen Kündigung; Aufhebung des skandalösen Hausverbots und Wiedergutmachung des angerichteten Schadens durch die Stadt Köln bzw. der JUGZ. Und ich werde mich nach Kräften dafür einsetzen, daß Plätze wie der Bauspielplatz-Friedenspark erhalten bleiben.

Mit besten Grüßen an Gottfried und das Baui-Team,

Bijan Mahdjub (Anwohner)

Solidaritätstransparent für Gottfried

Solidaritätstransparent für Gottfried

Lieber Gottfried,

im Kampf gegen Deine völlig ungerechtfertigte fristlose Kündigung möchten wir Dir unse¬re volle Unterstützung und Solidarität zusagen. Die Stadt Köln darf und wird damit nicht durchkommen, dich auf diese Art loszuwerden! Es ist ja wohl ein Witz, dass Du in Köln wegen grober Fahrlässigkeit fristlos entlassen werden sollst, gleichzeitig aber noch verantwortlich für 60 Kinder im Ferienlager sorgtest! Das allein ist mehr als ein Hinweis, dass hinter der fristlosen Kündigung ganz andere Motive stecken.

Wir kennen dich seit Jahren als engagierten Menschen mit einer sozialistischen Weltan¬schauung. Wir kennen dich aus der Zusammenarbeit im Kampf gegen die Mittelstrecken¬raketen und gegen den Jugoslawienkrieg. Wir kennen dich aus der Zusammenarbeit im überparteilichen Wahlbündnis LAUF in Leverkusen, wo du im Vorstand mitarbeitest. Und bei der letzten Landtagswahl hast du als Kandidat auf der Offenen Liste der MLPD unse¬ren Wahlkampf unterstützt.

Du hast Dir in 30 Jahren als Pädagoge am „Baui" einen Namen gemacht, Du stehst mit Deiner Arbeit dafür, dass Kinder kostengünstig, zuverlässig und anregend betreut wer¬den, dass sie lernen, Selbstverantwortung und Gemeinschaftssinn zu entwickeln. Mit dem „Baui" hast Du zahlreiche Anstöße für eine fortschrittliche Kulturarbeit in der Südstadt gegeben, wie z.B. mit dem Edelweißpiratenfestival. Dabei hast Du die Zusammenarbeit mit Kräften unterschiedlicher Weltanschauung praktiziert - und aus Deiner eigenen politi¬schen Haltung keinen Hehl gemacht.

Offensichtlich ist genau das der Stadt Köln und ihrer JUGZ-GmbH ein Dorn im Auge. Während die Kinderarmut in Köln schon über 25 % der Kinder betrifft, wird das städti¬sche Betreuungsangebot verschlechtert und verteuert, wie in den offenen Ganztagsschu¬len. Die Beschäftigten z.B. bei der städtischen Sozialbetriebe Köln GmbH werden aus den Tariflöhnen in Billiglöhne gedrängt.

Eine solche Politik ist mit Menschen wie Dir nicht zu machen! Greift deshalb Dein Vorge¬setzter Herr Geißler zu solcher Art Gangstermethoden? Was Herr Geißler macht ist übler Amtsmissbrauch! Nach eigenem Eingeständnis geht es ihm nicht um die fristlose Kündi¬gung. Diese ist ein Trick, um Dich vor dem Arbeitsgericht „gütlich" loszuwerden. Mit Hausverbot für Dich und Sprechverbot für Deine Kollegen wird ein Angstklima aufgebaut, damit die Stadt Köln ohne „Störfeuer" einschneidende Verschlechterungen, möglicher¬weise die Schließung des „Baui" durchsetzen kann?

Diese skandalöse Kündigung muss vom Tisch! Die breite und entschlossene Solidari¬tät von der ersten Stunde an ist dafür die entscheidende Grundlage.

Wer will, dass der „Baui" bleibt, der muss sich auch stark dafür machen, dass Du dort weiter deine Arbeit machen kannst - und zwar ab sofort! Das Hausverbot muss sofort aufgehoben werden. Die Kölner Kinder und ihre Eltern brauchen Ein¬richtungen wie den „Baui" und fortschrittliche Pädagogen wie Dich!

Die Verantwortlichen müssen für ihr Vorgehen zur Rechenschaft gezogen werden! Herr Geißler muss abtreten!

Im Namen des ganzen Kreisverbandes noch mal unsere herzlichen solidarischen Grüße!

Ernst Herbert

Marxistisch-leninistische Partei Deutschlands, Kreisverband Südliches Rheinland

Hallo Gottfried, und Schweitzergarde,

Hier eine Kopie der Nachricht, die ich an allen Fraktionsvorsitzenden gesendet habe. Wir werden Berge bewegen wenn's sein muss!

Viele Liebe Grüsse,

Pari/BAF

Hallo,

Ich bin eine zweifache Mutter, Kultur und Musik begeisterte und liebe die Südstadt. Ich kenne das Baui seit Jahren sehr gut, wegen den Kindern, wegen den Festivals und veranstalte selber da mehrmals im Jahr.

Ich bin Zeugin, dass die Arbeit von Gottfried Schweitzer extrem profitabel, einzigartig und wertvoll ist, dass sein Umgang mit jungen und alten Menschen viel Austausch ermöglicht und dauerhafte Brücken schafft.

Gottfried gehört zur Südstadt. Die Südstadt braucht Gottfried.

So einfach.

Seine Kündigung ist ein skandalöser Faux-Pas von Herr Geissler.

Ich bitte, dass Sie Ihre ganze Macht bewegen, um diese Absurdität sofort rückgängig zu machen.

So wird's nicht gehen. Auf keinen Fall!

Pari Heidenreich

Solidaritätstransparent für Gottfried

Solidaritätstransparent für Gottfried

Wir, vom Jugendverband REBELL haben von der fristlosen Kündigung Gottfried Schweitzers gehört und protestieren hiermit gegen diese Maßnahme und unterstützen ihn im Kampf dagegen. Wir sind entsetzt und empört darüber, dass sich die Stadt erlaubt einem vorbildlichen Pädagogen unter fadenscheinigen Gründen zu kündigen. Wir kennen Gottfried u.a. gut von unserer gemeinsamen Arbeit zu den internationalen Pfingstjugendtreffen, die alle zwei Jahre stattfinden. Hier haben wir in der Vorbereitung und Durchführung zusammengearbeitet. Mit seinem persönlichen, unermüdlichen und selbstlosen Einsatz trug Gottfried immer einen großen Teil zum Gelingen des Festivals bei. Dabei ist besonders wichtig, dass Gottfried ein Pädagoge ist, der nicht den Anspruch hat für Kinder und Jugendliche etwas zu machen, sondern mit uns, uns auszubilden und zu erziehen unsere Sachen selbst anzupacken, die Selbstständigkeit zu fördern, anstatt uns die Sachen aus der Hand zu nehmen. Sei es beim Zeltaufbau oder in der Vorbereitung und Durchführung eines Fußballturniers, alle beteiligten Jugendlichen konnten hier immer viel lernen. Gleichzeitig haben wir erfahren, dass es Gottfried dabei eine Herzensangelegenheit ist, dass es allen Kindern gut geht und sich alle wohl fühlen. Genau solche Pädagogen brauchen wir und wir brauchen sie noch viel mehr! Wenn sich die Stadt jetzt gezwungen sieht, uns diese vorbildliche Pädagogik vorzuenthalten, ist das ein Armutszeugnis für die Sozialpolitik der Stadt. Gottfried soll hier abgestraft werden dafür, dass er für eine fortschrittliche Politik steht, wozu auch eine fortschrittliche Erziehung gehört. Das können wir nicht akzeptieren!

Deshalb: Die Verantwortlichen müssen die Kündigung zurück nehmen und sich bei Gottfried Schweitzer und den Beteiligten des Bauspielplatzes entschuldigen! Viel Erfolg im Kampf gegen die Kündigung!

Herzliche Grüße
Jugendverband REBELL

An Schweitzergarede - Hallo lieber Gottfried,

deine willkürliche Kündigung mit dieser vorgeschobenen Begründung ist ein Skandal und muss zurückgenommen werden. Ich kenne dich schon über 30 Jahre als politisch denkender Mensch. In Leverkusen unterstützt du tatkräftig die Ratsarbeit von Lauf. Den Schwerpunkt hast du in den sozialen Belangen der Menschen, und da besonders bei der Jugend und dem Sport gelegt. Diese Kündigung ist besonders ein Skandal, weil deren Hintergrund ein Angriff auf deine politische Weltanschauung ist. Du hast meine volle Solidarität und Unterstützung in deinen Kampf für die Rücknahme deiner Kündigung.

Mit kämpferischen Grüßen

Fritz Kunkel
Ratsmitglied von Lauf der Stadt Leverkusen

Lieber Gottfried,

Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker (Che Guevara)!

Zum einen ist und bleibt es eine menschliche Sauerei so mit Dir umzugehen. Wir werden mit darum kämpfen, dieses Unrecht rückgängig zu machen.

Zum anderen ist dies ein "Angriff" auf den Bauspielplatz und eure - bzw. deine herausragende Arbeit! Es gibt nur noch wenige Orte, wo Kinder ein Bewußtsein für ein Miteinander lernen können. Wenn wir beobachten wie sich dieses Viertel entwickelt -siehe Rheinauhafen- bleibt es absolut notwendig den Bauspielplatz mit all seinen "Ecken, Kanten und Nischen" und auch mit seiner Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Edelweißpiratenfest) zu erhalten!

Wer weiß, wem alles der Bauspielplatz, das kleine gallische Dorf, ein Dorn im Auge ist ...Wo doch zur Zeit die ganze Südstadt saubersaniert und verglast wird. Wir sehen uns, weiterhin viel Kraft, mach weiter so, -bitte!

Kampf den Palästen, Friede den Hütten!

Friedrich, Barbara, Lucas und Josefine

Lieber Gottfried,

habe Deine Mail gerade gelesen und finde es eine Frechheit, natürlich ist es uns allen bewußt, dass man im Sozialbereich immer eine besondere Führsorgepflicht hat wenn die Gesundheit oder das Leben des betreuten Personenkreises gefährdet ist. Aber die Begründung, welche ich aus dem Flugblatt entnehme klingt eher nach "Wir haben einen Grund gesucht".

Du bist ein toller Sozialpädagoge, machst eine klasse Arbeit! Um mich davon zu überzeugen habe ich lange Zeit gehabt und auch viel von Dir gelernt und mitgenommen. Ich vermute hinter Deiner Kündigung politisch motiverte Gründe. In jedem Fall kannst Du jederzeit mit meiner vollsten Solidarität rechnen. Habe Deinem Solikreis schon Vorschläge gemacht. Ich werde auf jeden Fall zur Kundgebung kommen und Fotos machen und einen kleinen Infofilm erstellen. Auch werde ich Deinen Fall auf Indymedia und bei anderen Gruppen bekannt machen.

Alles Liebe und eine dicke Umarmung,

Manuel

Solidaritätstransparent für Gottfried

Solidaritätstransparent für Gottfried

Lieber Gottfried,

herzliche Grüße aus Düsseldorf – die echten aktiven linken Düsseldorfer sind selbstverständlich solidarisch mit den echten aktiven linken Kölnern. Deine fristlose politisch motivierte Kündigung ist ein nicht akzeptabler Affront gegen alle engagierten Sozialarbeiter und gegen die Kinder und Jugendlichen, die täglich das BAUI besuchen. Ich kenne dich und deine Arbeit seit vielen Jahren und war von der ersten Stunde der internationalen Pfingstjugendtreffen eine begeisterte Fotografin deiner tollen – und jedes Mal neuen - Bauprojekte.

Als Lehrerin an einer großen Gesamtschule im Düsseldorfer Süden weiß ich sehr gut, wie wichtig Abenteuer – und Bauspielplätze sind und wie wenig die Kinder und Jugendlichen auf eine professionelle Betreuung und Unterstützung verzichten können. Es ist ja viel, viel mehr als das Austoben, was nachmittags auf einem Bauspielplatz passiert. Ich weiß, dass du sehr dahinter her bist, dass die Kinder und Jugendlichen Disziplin, Verantwortungsbewusstsein, Achtung vor der Arbeit, Genauigkeit in der Arbeit, Sorgfalt und Solidarität lernen – und dass das nur in einer Einheit von Theorie und Praxis funktioniert.

In Steinwurfweite von unserer Schule liegt der Abenteuerspielplatz Eller – ein Tummelplatz von Lachen, Kämpfen, Streiten, sich austoben und trösten lassen . Viele meiner Schüler gehen dort regelmäßig hin – und sie brauchen diesen Platz. Ich verspreche, in meiner Schule Unterschriften für dich zu sammeln und übrigens: Glückwunsch zu dem super gut besuchten ersten Treffen des Solidaritätskreises.

Solidarische Grüße

Irmela Specht

Lieber Leser, liebe Leserinnen,

anbei, den unten genannten Umständen, möchte ich (und Gleichgesinnte meiner Art) mich von solchen, über den Kopf weg Entscheidungen (ich nenne sie mal „Neuerungen Kölns im Zuge der Globalisierung“), als Bürger der Kölner Südstadt, in Fürsprache und im Interesse der Jugend distanzieren. Man bedenke das Nord-Süd Bahn Projekt der KVB Köln und deren beschlossenen Veränderungen, im Sinne des Volkes usw. und sofort - Sollte dies, ein Wink des Schicksals sein? – oder das Ende des Bauspielplatzes Köln? War dies nicht damals schon Thema in einer Musical Aufführung des Bauspielplatzes Köln - unter der Leitung von Herrn Schweitzer? Leute denkt doch mal nach! Braucht Ihr diese Einschnitte? Sollen unsere Kinder an heißen Sommertagen in Schulgebäuden, gut aufgehoben sein? Beton ist doch nicht alles, oder Herr Schramma? Ach, ich vergaß, sie wohnen ja auf Kosten des Steuerzahlers der Olympiade (in Handschellen) in China bei. Was sollen denn sozial schwache Familien solchen Entscheidungen entgegen setzen. Köln, das sind wir alle, wehrt Euch, denn wir sind noch lange nicht soweit… Wir wollen keine Amerikanischen Verhältnisse. Denn hier spricht man deutsch, liebe Leser und Leserinnen. Heißt „Armut“, schwach und verwundbar zu sein. Angewandte Politik, im Namen des Volkes gegen sein Volk. Hört sich stark nach CDU an, oder? Doch kommen wir zum Wesentlichen dieses Tatsachenberichts:… – was für eine Ausgeburt von Schwachsinnigkeit,…. Ein Vorstandswechsel oder Rücktritt der Jugz GmbH wäre in Erwägung zu ziehen, anstatt kompetente Sozialarbeiter Kölns in die Arbeitslosigkeit oder den Vorruhestand zu versetzen, ja vielleicht noch schlimmer, den Bauspielplatz zu schließen. Haben Sie denn auch mal die Kinder gefragt? Bestimmt nicht, oder?

Herr Geissler, welche Absichten tragen Sie, können Sie diese Kündigung Aufrecht halten, oder ist nicht auch Ihre Zeit gekommen bezüglich solchen, bodenstandslosen Handlungsweisen in den Vorruhestand zu gehen? Ist dies im Sinne der Gemeinnützigkeit Kölns, vertreten durch die JUGZ GmbH und gleichermaßen gesehen, im Sinne des Bürgers und des Volkes, vertreten durch die Politik der CDU? Wer fragt denn die Betroffenen? Ach ich vergas, es waren ja nur Kinder – die Bürger der Stadt Köln von morgen. Wie viele Jugendliche wären in den letzten 30 Jahren in den sozialen Abstieg oder in der Kriminalität gestrandet? Wie viele Sozialstunden wurden hier abgearbeitet…? Ja, in Ihren Augen eine Schande für Köln, denke ich. Wo setzt denn unsere demokratische Vernunft an oder ein, wenn es um ein schöneres Stadtbild geht, oder wie sollten wir das sehen? Leute, Bürger, Dichter und Denker, denkt doch mal an die Menschlichkeit, im Interesse der Bedürftigen. Was würde Herr Burger (SPD-Mitglied und ehem. Bürgermeister Kölns) an dieser Stelle sagen?

Wir werden sehen, die Augen Kölns sind auf Euch gerichtet, und werden weiterhin das Geschehen zu Gunsten des Bauspielplatzes Köln-Südstadt dokumentieren und unterstützen, ja wenn notwendig, über die Grenzen Kölns hinaus tragen.

Für Recht und Gerechtigkeit niedergeschrieben, denn nur er führet mich auf rechtem Wege (Psalm 23,3).

Sascha Wals

Solidaritätstransparent für Gottfried

Solidaritätstransparent für Gottfried

gottfried, ich bin seit dienstag nacht nach spanien gefahren, und konnte deswegen nicht in den ganzen aktionen dabei sein, aber ich bin am mittwoch wieder da und ich werde mich sehr sehr freuen dich wieder zu sehen und dich umarmen!.. ich habe leider nicht oft zugang auf's internet und konnte deswegen nicht reagieren, aber wie gesagt, bis mittwoch. ich schike dir viele viele gute vibes!!!!!!

josué
(Papa verde, zu laut, chupacabras)

Lieber Gottfried, liebe "Schweitzergarde",

mit großer Empörung habe ich heute von der offenbar politisch motivierten Kündigung von Gottfried Schweitzer gehört. Als jüngster seiner 5 Brüder war ich "von Kindesbeinen an" mit seinen pädagogischen Künsten vertraut. Bei privaten Besuchen auf dem Bauspielplatz begeistertete meine Familie und mich das Konzept dieser Einrichtung, mit der so viele Kölner Kinder und Jugendliche Verantwortung übernommen und Zusammenhalt gelernt haben. Die kulturellen und sportlichen Aktivitäten des "Baui" sind toll und nachahmenswert. Auf den internationalen Pfingstjugendtreffen hat gerade das Team "Viva Colonia" mit den Kindern vom Baui den Zusammenhalt und Freundschaft im Wettkampf vorgelebt. Wir unterstützen von Herzen die Arbeit des Solidaritätskomitees - für die sofortige Wiedereinstellung von Gottfried!

Herzliche Grüße aus Heilbronn

Joachim Schweitzer

hallo gottfried,

[...] ich habe den ersten bauspielplatz in nrw (leipziger platz) initiert und dort gearbeitet. ( ist schon lange her ) [...] nach 18 jahren beruflicher tätigkeit in der evangelischen kirche habe ich die kündigung unter gleich fadenscheinigen gründen wie du bekommen.

[...] schön, daß du nicht depressiv bist, sondern: sehr schön, daß du kämpfst. ich möchte mich an diesem kampf beteiligen: da du selber hausverbot hast, möchte ich einige tage stellvertretend für dich deine arbeit mit den pänz aus spaß und aus protest weitermachen. und ich will mich dann auch hinsetzen und ein "kündigungsbüro" auf der grünen wiese einrichten[...].

viele, solidarische grüße

karl

Hallo Gottfried,

ich habe eben über den Verteiler aus Leverkusen von deiner Kündigung erfahren. Du hast meine volle Solidarität und Unterstützung. Ich habe die Nachricht an meinen Verteiler und Freundeskreis weiter gegeben.

Mit solidarischen Grüßen

Nikolaus Roth
Betriebsrat Bayer AG-Leverkusen

Liebe Leute der Garde,

heute bekam ich die Info über den dreisten Rausschmiss von Gottfried. [...]

Ich bin der Axel vom Messerbänkchen und brauche mehr Infomaterial für die Kunden und natürlich Unterschriftenlisten. Am liebsten aber würde ich [...] bauen, wenn ich an die einwandfrei erfolgreiche Unterschriftenaktion Sürther Aue denke.

Lieben Gruß

Axel Schleisiek

Wir haben von der Schweinerei gehört, sind entsetzt und sagen dir unsere volle Unterstützung zu.

Vera, Lisa und Jule

Hi,

ich werde gleich morgen versuchen einen offiziellen Brief von Kölncampus dazu zu erwirken. [...] so viele Unterschriften - vor allem von Edelweißpiratenteilnehmern//Musikern - wie möglich einsammeln (werde auch auf der copop versuchen jeden der sich auch nur irgendwie positiv äußern kann dazu festnageln). Vielleicht kann man auf die geplante Homepage auch Audio-Statemets packen - ich könnte dies ab kommenden Montag in die Hand nehmen. Also von Kindern, Eltern, Besuchern, Freunden...sowie dazu evt. von dem Herrn selbst sowie Politikern etc.

Gottfried, du hast - wie gesagt - meine//unsere vollste Unterstützung, und kannst gerne jederzeit (Telefonnummern stehen nochmal unten....) für organisatorische und moralische Unterstützung anfragen... Ich mache zur Not auch gerne Krach vorm Rathaus, falls sowas nötig sein sollte.....

Liebe Grüße,
Nina...

Hallo Gottfried,

Ich bin sehr entsetzt über die Situation und könnte mir das Baui ohne dieses Feeling nicht vorstellen.

Ich bin 100% dafür dass du bleibst!!!! Und hoffe dass es auch so sein wird. Würde gerne dem Geissler eine email schreiben oder einen Brief schicken, glaubst du es geht? Würdest du mir seine Adresse geben? Ich will nur drin schreiben dass ich Zeugin bin wie gut es im Baui läuft und so, mehr nicht, also keine schlimme Worte!

Wenn ich irgendwie sonst helfen kann, sag bescheid!!!

Pari / Quantensprung

Solidaritätstransparent für Gottfried

Solidarisches Lächeln der Postbotin beim WDR-Termin am 23.08.

Hallo Gottfried,

gerade öffne ich recht gut gelaunt mein Email-Programm - und finde die Nachricht von Jan betr. Deiner s.g. "Kündigung" vor. Ich kann Dir nur sagen, dass ich entsetzt und sprachlos bin. Wer Dich einmal beobachtet hat, mit welcher Kompetenz Du mit den Kindern auf dem Bauspielplatz umgehst, wie Du auch mit " schwierigen" Fällen in Deiner ganz eigenen Art verfährst, der wird wohl nicht wirklich auch nur ansatzweise auf die Idee einer Kündigung kommen. Gerade Euer jüngstes Projekt, die Eröffnung des Biergartens im Hof des Fort 1, gibt den älteren Jugendlichen die Möglichkeit, konkret Verantwortung zu übernehmen und sich in einer realen Situation auf das Arbeitsleben vorzubereiten.

Hervorheben möchte ich auch Dein über den Tellerrand der Sozialpädagogik hinausgehendes Engagement die Erhaltung des Baudenkmals Fort 1 und der Unterstützung der Initiative zur Erhaltung des Friedensparks betreffend. Mit Deiner Idee zur Durchführung eines gemeinsamen "Baumprojektes" für Jugendliche im Friedenspark habe ich auch eine gute Chance gesehen, das Verständnis der Kinder und Jugendlichen für Zusammenhänge der Natur zu fördern und letztlich für einen besseren Umgang mit öffentlichen Räumen und den Grünanlagen zu sorgen.

Leider kenne ich Herrn Geissler nicht, bin über sein Vorgehen aber sehr befremdet. Dass du einigen Menschen unbequem bist, kann ich mir vielleicht vorstellen, dass es gerade Dein "Vorgesetzter", also ein Dir zufällig und unfreiwillig vorgesetztes Individuum sein muss, scheint ein Schicksalsschlag wie ein böse Krankheit. Vielleicht ist es ein Trost, dass auch andere Menschen mit solchen "Vorgesetzten" leben müssen und dass es Gott-Sei-Dank immer noch einige Mittel gegen Wilkür gibt.

Wie gesagt, ich bin sprachlos und entsetzt und auf jeden Fall heute Abend in der Mainzer Straße dabei. Ich hoffe, dass die Südstadt sich das nicht gefallen lässt.

Herzliche Grüße
Dipl.-Ing. Karla Krieger

Lieber Jan, Lieber Gottfried,

das klingt ja wirklich nach einer ekelhaft profilneurotischen Frechheit! Wir (+ Keno) sind leider heute abend bei der c/o pop//KC eingespannt, und können daher nicht zum Treffen kommen. Ihr habt aber natürlich unsere volle geistige und materielle Solidarität. Also bitte auf dem laufenden halten, wann man dann wie wem wo in den Arsch treten darf. Oder wenigstens ein Schild hochhalten. :-) Gottfried, lass dich nicht unterkriegen!

Liebe Grüße, Nina

Lieber Gottfried,

[...] Mir kommt die [...] hoch.

Und da Linke (von denen es ja nicht mehr viele gibt) und Protestanten (von denen es auch nicht viele gibt) in ihrer Echtheit eine lange Geschichte miteinander haben, stehe ich völlig an Deiner Seite. [...]

Auf meine Unterstützung kannst Du zählen. Ich stehe bedingungslos zu Dir, Deiner irren Arbeit. [...]

Regel bisher war und auch jetzt und in Zukunft: Wer sich mit der Südstadt anlegt, zieht den kürzeren.

Herzlich,

Hans Mörtter
Pfarrer der Lutherkirche

Lieber Gottfried,

wir sind total entsetzt über diese Machenschaften und werden gemeinsam alles dran setzen, dass diese Kündigung zurückgenommen wird. Wir denken an dich und wünschen dir starke Nerven. Viele liebe Grüße auch von Rufi

deine Barbara und Stefan

Lieber Gottfried,

danke für den Brief, werde unsere Leute gern informieren!

Mithilfe Allgemeinbildung und Google fand ich übrigens folgenden erstaunlich ähnlichen, historischen Fall: "Geißler gegen Schweizer":

Inhaltsangabe zu Die schönsten Märchenklassiker - Wilhelm Tell:

Der arrogante Reichsvogt Geißler tyrannisiert die Schweizer Bevölkerung. Er lässt seinen Hut auf dem Marktplatz aufhängen und befiehlt, dass jeder, der daran vorbeigeht, den Hut zu grüßen hat. Alle widersetzen sich dem Befehl, auch Tells Sohn Christian. Die Wächter nehmen ihn daraufhin gefangen. Der Reichsvogt beschließt, Gnade vor Recht ergehen zu lassen, wenn es Tell fertig bringt, auf 100 Schritte Entfernung mit der Armbrust einen Apfel vom Kopf seines Sohnes zu schießen. Tell schafft das schier Unmögliche und schießt den Apfel vom Kopf seines Sohnes. Geißler muss Tell zwar freilassen, fragt ihn aber noch, warum er sich zwei Pfeile in den Köcher gesteckt habe. Tells Antwort lautet: "Mit diesem zweiten Pfeil durchschoss ich Euch, wenn ich mein liebes Kind getroffen hätte. Und Eurer, wahrlich, hätt' ich nicht gefehlt." ...

Gute Nacht, Träum schön!

Jan

Hallo Gottfried,

wahrscheinlich bekommst du jetzt mails ohne Ende und kannst gar nicht alle lesen; deshalb nur kurz: was da passiert, ist so symptomatisch für die Zustände in unserer Gesellschaft, es ist zum Kotzen! Wenn ich an die Zukunft meiner Enkelkinder denke, wird mir auch schlecht.....Aber jammern hat noch nie genützt, also mach's wie der Adler: lass die Flügel nicht hängen! Von hier aus kann ich leider nicht so viel tun, und wenn ich zum Arbeiten in Köln bin, ist meine Zeit immer sehr knapp, wenn' s aber doch was gäbe - z.B. mails und Briefe schreiben - laß es mich wissen.

Freundschaft! und eine herzliche Umarmung,

Erika

Hallo,

was ist das denn??? Habe eben erst von der ganzen Sache von Tao via Andre gehört. Bin total geschockt und sprachlos. Man weiß zwar, dass viele A[...] durch die Gegend laufen, aber wenn sie so direkt durch den eigenen "Vorgarten" laufen, ist das schon mehr, als in Worte zu fassen. Habe danach erst die E-Mail wg. Mittwochabend gelesen. Sorry leider zu spät. Wenn ich, abgesehen von Freunden mobilisieren, irgendetwas tun kann, schicke bitte eine Mail, ich schau dann öfters rein, oder rufe mich an unter….

Ich drücke dich

Uli